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Deutsche Privntbricfc des Mittelalters.
will, so las wichs eher ye besser wissen. Damit bis got beffolleti! Geschribenehlend hiut yn der nacht zwuschcn zwelffen und eyme.
Zdena.
(Adr.) (Herzog Jorgen) bau (Sachsen, ineims libcn (sone in sein haust.
474.
Dieselbe an Lenseköen. Ohne Ort und Jahr (1496 August 21).
Sein Brief an sic und der an Herzog Friedrich') seien verwechselt. Scherzt über seine Gedanken-losigkeit. Wünscht Glück zu seiner bevorstehenden Verheiratung. Er möge sich den Termin der Hochzeitbei der Seuchengefahr genau überlegen. Sendet eine Haube mit scherzhaftem Wunsch. Das Lateinim Briefe an Herzog Friedrich habe sie wohl verstanden.
Dresden, Hauptstaatsarchiv. Locnt 8198. Or.
Hcrzallerlibster son. Ich las dich wissen, den brifs, den du mir pey Heinzcubothen geschickt, gehört Herzog Fridrich zu. Wiewvll ich yn auffgcbrochcn und ge-lesen, schick ich dir yn Widder und bcrshee mich, Herzog Fridrich wcrd den briss,der mir gehört, auch gelesen haben. Es wirbt das gmcine sprichwort an dirwar, den man spricht^) gern zu den, dy nicht allerding aufs ir thün achtunggeben: „du ghcst yn gedancken als eyn borlobte mayt". Tesgleychen mag manyczunt auch zu dir sprechen. Herzallerlibstcr son, got gebe dir und . deiner ge-mahel gar bil glucks und heyles, auch sehn gotliche gnad, libe, friden und eyn-tracht, auch sruchtbarheyt der seien und auch des lcibes und borlcy auch beydcn,ym anfang guttes mittel zu begreyffen und alsden den aitfsanng und mittel miteynem gutten, fruchtbarn, auch seligen ende zu beschlissen! ?lmen. dluch als ichyn dyscm briffe bornenic, so wurd dy Hochzeit umb Martini seyu, das den, alsich mich vorshee, umb dy zeit sterbcns halb fast soriglich seyu würd. Darumbbedencks gar eben, was dir in dem zu thun sey. Auch schick ich dir hymit dyHaube, dy ich dir vorheyssen, und der almcchtig got gcb, das du nicht eheezureysscst,b) cs sey den, das sy dir deyn eygen son ader thochter bcschmcyssett.chDomit bis got beffvllen! Das latin yn dem briss, das du Herzog Fridrichschreybest, Hab ich woll vornümmeu, es wer nicht böse, so er dir volgen iveld,es wer ym zu der seien und leybe nutze. Geschriben cylend suntag nach derhymmelffart der iusnscfraucn Marien, der gebererin gotes.
Do ich den brifs auffgcbrach, fach ichallererst, das der brifs h. F(ridrich) zustund, Zdena,
den ich hatte vor nye aufs dy obirschrisftch h(crzogin) z(u) S(achscn).
gemcrickt.
(Ätdr.) (Herzog Jorgeit vosn Sachssen, mcim (herzallerlibsten sonse inscyn haut.
9 Oder ist der Kurfürst Friedrich gemeint? Or.t schrickst. 2) zcrrcitzcu. vesudclt. °1 Adresse.