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1 (1899) Fürsten und Magnaten, Edle und Ritter
Entstehung
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Deutsche Privntbncfc des Mittelalters,

lieb mir znnechst gescnt Hut: ich beger daz gegen got umb uwer lieb zu bc-schuldcn. Ich bit uwer vcttcrlichc lieb, duz ir myucni lieben Heren und brndcrwollcnt sagen myn dcmüttigs gebet, sruntlichen grüß und alles gut, Hcrzcr-liebstcn herrc und vattcr, ich bin gcbetten lvarden von chner erbcrn frauwen,Heynrichs Krcmcrs hußfrauw, uwer gnoden hinderseß, nivcr liebe sruntlichen zubitten, daz uwer lieb iren son begnaden wol mit cyncr Pfründe, die zuncchstledig würde, uwer gnoden hinzugcbcn. Bit ich uwer vctterlichen lieb in kint-licher lieb, die erber franw nihner bet loßcn gcnißcn und iren son begaben,wan sie mir auch sruntlichen ist, und begcr des uwer fruntliche antwort,Hiemit befel ich uiver hochgeborn vettcrliche Person dem almechtigen got undmich und myn lieben mitswestcrn in uwer vettcrlichen lieb und truw, Datumootava Dptplmnio clomiui anno 96,

s, Margretha von Hananwe, clvsterfranwezu saut Agnes zu Liebenauw.

(Adr.) Dem hochgebvrnen Heren, herrc Phillips, von gottz gnoden graffzu Hanaüwc, mynent liebsten Heren und vattcr.

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Markgraf Friedrich von KrandenKurg an Anrfürst Philipp von der Pfalz.

Nürnberg. 1496 Februar 17.

Auf scinc Bitte sende er ihm ein Stechpfcrd, das für jenen vielleicht tauglicher fei als für ihn.Wünscht Glück zu seinem Gebrauch.

Bamberg, Krcisarchiv. Thurmcr betr. 1450—1537 Bl. 188. Konzept.

Lieber oheym. Alls unns enr lieb itznnt geschribenn und ersucht hett,euch mit einem rechtünden stechpferd zu steurn, haben ivir forders inhaltsgclescnn und sein inn dem und mererm enr lieb zu wilnfarn ivol geneigt, aberdicsmals an dergleichen Pferden gannz mangclhafftig, allein habenn wir zwcyfür unnscr Person. Die walten wir euch bcde gern geschickt fhabcns, so ist dersüchs, der erst von Worms heruffgangen ist, so ganz müde, das wir ine itznntin dem gesellenstechen hie zu Nurmberg haben aufs die lctzst behalten müssenaus besorgknus, das er uns der müdin halb nit hett mögen das gestech aus-laliffen. Danlit wir aber dannoch euch nit an lassen, so schickem: Ivir euchunfern henngst, den Waldecker, den wir inn disem gestech auch gebraucht, dochnit über vier treffen darausf gethan habenn, aus Ursachen, das er nnns alletreffen vom zäum gelosten hatt. Versehen wir nnns, der soll für enr liebtnglich sein, nachdem ir die feigen ch stecht unnd der Hamid stefrsker seht, dannwir, mit srenntlicher bette, cur lieb wolle das Pferd für enr Person gebrauchenund nit weytcr koinen lasscnn. Dann wo wir es besser hettcn, wollen wireuch damit auch gern wilfarn, sein auch guter Hoffnung, cur lieb werde sich

*) Feige wird eine Gebärde mit der Hand genannt. Vgl. Schmetter, Bayer. Wb. I-, 697, woauch die Bedeutung: Mittelfinger erwähnt wird. Vgl. auch Anm. 1 der folgenden Seite.