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1 (1899) Fürsten und Magnaten, Edle und Ritter
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Fürsten und Magnaten.

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junck aber alt: wyr mnßcn alc nan, wen miß got votcrt! Und gcdcnck, dosir inich und die nnder euch sein mitfard, das ir in dem gestrengen nrtcl vor-nndbarten wvlt, den da helft kan rat, es vert niemant vnr den ander yn dieHel, idcrman muß vnr sich selbst! Darum, mein herzlicben brntcr, dut, als irgegen gvt verandbarten wvlt, und lat euch das sncd gut und die beltlich ernit zrl lieb sein, das ir mir sei ivolt dardnrch yn den ebigcn tot geben, darvnrnnß got al behiit! Herzlicben brutesrs, ich bit euch auch yn aler stvesterlicherlieb und dreu, ir Ivolt mein anfeltigs sreiben ym besten aufncmcn, den ichwcrlich gut man, und mich zwing meiner sel hal, das ich dun muß. Undbit euch darauf durch goz wil um ein gnädig andbart! Auch, herzlicben pruter,ich klag euch, das ich iz niz mcr Hab auzudan, und bit euch yn aler swcster-licher lieb und dreu, ir Ivolt mir zu 2 schänden rvckgebant ivolt sieten, rotund Plach,ch und ein el rozgulten^ dnch, darum zu breincn: das bit ich euchals mein hcrzlicb pruter. Den es kumbt iz ein heutige zeit, Hab ich werlichniz auzudan. Und wen ich scheu selbst gern käst, so Hab ich niemant, der sichdarum vorstct. Herzlieben bruter, wolt irs dan, so sick mirs bey dem Polen,das bit ich euch. Hicmit bevil ich euch bait dem almcchstsigen got, der spareuch beeiden gesunt zu aler stunt! Tatam Plasenburck am menttag nach scmtaUnrcl tag re.

^ Learb, gcbvre marggrcfin re.ch

(Adr.) Den hochgeboren fürsten, Heren sSigmunds und Heren Friderich,gcbruten, marckgrafen zei Prauenburck re., meinen herzlicben pruter, yn ir baiderselbst haut aufzuprcchen re.

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Röntg stUarunil'ian an Sr^herzog Sigmund von Österreich. Radkcrsburg.1493 Oktober 28.

Will für seine Gemahlin hundert Ochsen senden.

Wien, Haus-, Hvf- und Staatsarchiv. Or.

Gedruckt: Chmcl, Urk., Briefe u. Actcust. z. Gesch. Maxim, 1 (Bibl. d. lit. Ber. X)Nr. 13.

Maximilian, von gots genaden Römischer kunig re.

Hochgebornner, lieber Vetter und fnrst. kliuis hat nnnser lieber oheim,

u blau. 2) rotgolden. ^) Darauf antworten die Brüder am 3. November (Onoltzpach am snutagnach aller heiligen rag anno :c. 93) (vgl. Höfler a. a. O. Il S. 24), sie würden ihren Bund mit dem vonHeydeck unter keinen Umstanden anerkennen. Wolle sie davon absteheu, so wollten sie ihr zu einer Heiratmit einem Fürsten oder fürstenmäszigen Herrn verhelfen; wo nicht, würde ihr Gefängnis noch enger unddauernd werden. Sie würde dann auch von Gott wegen solcher Beleidigung ihres Hauses schwer gestraftwerden: „got erleucht euch cur Vernunft und gewissen bas!" Das gewünschte Tuch wollten sie schicken.Uber die weiteren Verhandlungen und Jntcrzessivnen in der Angelegenheit (in dem „dorrten Handel")siehe Höfler a. a. O. S. 25 ff. (vgl. auch unten Nr. 455). Tic Markgrafen verstanden schließlich Conradvon Heydcck zu eiucr Entsagungsurkunde zu bewegen. Darauf schrieb ihm dann die unglücklicheBarbara am 25. Oktober 1495 (Tatam Plassenburg mit unsser aigen haut am suntag nach der ulfdansscntjunchfrauen tag) nach einem ihr von den Brüdern vorgelegten Äonzept, daß sie damit einverstandensei: „da ir ein solchen wilen het, da het irs bilich vor bedach und unss unbekumert lassen, het euch vilLass angestanden!"