Min IN 5 Fähren auf das jenseitige Ufer; die erste hat Nsth^,,ö Land zu komme». Die Soldaten werfen sich inS Wasser,stmnmnien anS User, ziehen sie heran und nun geht daü landenschnell von Statten. Die Posten des Feinde» werden überrumpeltn»d aufgehoben und die im Voraus gefertigten Brücken befestigt.Diejenige, welche aus einem einzigen Stücke nur besteht, ist, desniedrigen Wasserstandes ungeachtet, in b bis >» Munter, fercig.Das 4te Corps beginnt sogleich den Uebcrgang, welcher ans Fäh-ren fortgesetzt wird. Auf der Aleranderinsel werden daun Brückenaus Flössen und Kähnen augefange». Die erste ist um ) Uhr, dieMite um - Uhr zu Stande gebracht; eine vierte wird weiter obengeschlagen; mit der fünften geht es schnell vorwärts. Die Kano-nade dauert iimuittelst auf furchtbare Weise fort; Enzerödorf istbald ei» Raub der Flammen- Der Feind antwortet den Brückengegcuübzer nur schwach, donnert jedoch aus allen feinen Werkennachdem Terrain des ehemaligen Uebcrganges, wo er gla bt, daßunsre Armee vorrücken werde. Zu all' diesem Lärmen gesellt sichcin schreckliches Gewitter und ein Regen in Strömen, der eineaußerordentliche Kälte hervorbringt. Die Arbeiten werden jedochdadurch i» keiner Weise gestört. Napoleon ist überall; er läuft zuFuße von einer Brücke zur andern, niittrn durch den Koth an denlschlüpsrigen Ufern umher, wo man alle Augenblicke fällt. In sau-
lene, Artillerie, Kavallerie geht ohne Säumen über den Fluß undin dem Verhältnisse, als man auf dem linken Ufer Terrain ge-mimt. sichert Napoleon seine ersten Schritte. Schon im Voraushat er den Gcnieofficicrs befohlen, vier ungeheure Feldschanzenmit 2 Faxen zu Deckung der Brücken auswerfen zu lassen. Soimd denn jeder Schritt der Truppen, unter dem schrecklichsten, denL Feind aufreibenden Kugelregen, durch neue Werke gegen jeden Un-Ufall geschützt. Die feindliche Avantgarde, die sich in dieser Ge-gend befand, weicht fast ohne Schwerdstrcich und zieht sich, aufdazu eihaltenen Befehl, über Enzerödorf hinaus zurück!
» „Bei dieser Menge von Brücken war doch cin Zeitraum vonmehreren Stunden erforderlich, um ein so zahlreiches Heer alsdas unsere defilircn zu lassen. Die »och nicht formieren Corps der.jzmeitcu und dritten Linie kamen nach und nach an. Erst gegen'Mittag wurde die erste Linie, dem ertheilten Befehle gemäß, per-pendikulär vor der Donau also ausgestellt, daß Massen« den linkenFlügel, Oudinvt und Bernadotte das Centrum und Davoust denechten Flügel bildeten. Diese Corps stehen nun Negimcnterweisel dichten Massen beisammen und nehmen auf diese Weise nur ei-d. LasiS Tagkb. 70. Bdch». >o