Druckschrift 
7 (1823)
Entstehung
Seite
144
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in ihnen ein wahres Programm der darauf folgende» Schlachtenfindet. Nie ist wobl eine so große Operation mit dieser Sicherlichcingeleitet, nie mit solcher Genauigkeit im Voraus bemtheiltworden. Daö Nähere, in Betreff des UedergangeS selbst ist »ich,minder wunderooll.

Arn -tten Juli wird Mittags um i Ubr anbefohlen, daß den ! -selbe noch am Abend erfolgen solle.

Alles war dazu voroereiret, die Passagen vervielfältigt, die iDirektion eines jeden Corps abgesteckt und so wurde denn auch iles mit der größten Genauigkeit und Ordnung ansgcfahrt. Niehat eine so zahlreiche Armee mit dieser Schnelligkeit so großeSchwierigkeiten überwunden und sich in Schlachtordnung aufgc-stellt. In einer einzigen Nacht war sie ans dem and.rn Ufer der 'Donau völlig in Reih und Glied, als ibr erstaunter Feind sich die- !selbe noch in ihren Cantonnements gedacht hatte. Zur Zeit re»Tnrcnne und Cond- hätte man so etwas für unmöglich gehallt», rfund als Villaus und Vendome lebten, vielleicht mehrere Tage Sa- Zzu verwendet, ohne zum Zwecke zu gelangen; kaum wurde der ^große Feldherr Friedrich sich getraut haben, mit seiner gute» Ar- >mee so etwas ansrichten zu können und unsre Gegner brachten aufder schönsten Ebene von der Welt halbe Tage zu, um sich i» -Schlachtordnung zu stellen.

Napoleon, der nun zwei Brucken auf seinem äußersten linkenFlügel hatte, von denen die erste auf Pfählen ruhte, gegen jede» 'Anfall geschuht war und ihm zur Communieationslinie mit der Ar- imee dienen sollte, wollte noch eine andere, gleichsam eine Rcserverbrncleans dein äußersten rechten Flügel haben. Er verschaffte sich da-durch auf jeder, Fall die Möglichkeit, von beiden Endpunkte» desVorsprungs der Lobaninsel aus, so nahe als es den großen Aer- rmen der Donau nur geschehen konnte, zu manövriren. Mit dem Schla-gen dieser Brücke begann denn nun die große Operation. ^

Oudinot läßt Abends um 9 Uhr, da wo der Lobanarm inden Öauptstrom der Donau fließt, iüoo Voltigeurs auf Fähren »und Kähne, welche die Marine vorbereitet harte, cinschiffen. Sie ^

gehn damit nach dem linken Ufer über und sehen sich dort fest.

Der erste Kanonenschuß Oudinots ist das Signal zu einem graßli- fchcn Feuer sämtlicher Batterien der Lobaninstl. D-e einen schieße» saus die Werke des Feindes, die andern auf das Terrain seiner ^Stellung und die mchrestcn anf Enzersborf und dessen Umgeb»»-gen. Unaufhörlich sicht man eine Menge brennender Bombe» »»b !

soanbiizen in der Luft. Mssrna schickt keiner Seits auch ross !