Druckschrift 
7 (1823)
Entstehung
Seite
134
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dieDörscrAsp ern nnd Eßlin-, das erste« links, hart an einem ;AN!!!! des Flusses, der sehr wenig Wasser hatte, das zweite rechts, I 8bis 5n-> Toisen dem eingehenden Winkel der Donau -egen,', brr. nyloch weiter rechts liegt in gleicher Entfernung von den, Strom, 1'das Stäbchen Euzersd orf. Von Aspern bis Eßling sind oh«.- z!gefällt tausend Toisen und etwa eben so viel von Eßling bis x«- ;zerssorf. Die beiden ersten Orte sind von Manerwerk gebaut mit .kleinen Hügeln umgeben und bilden so eine Art von Forts, die ;gut zu vertheidigen sind, waren mithin zwei vortreffliche Sch- -punkte für unsre Linie, die noch besonders durch einen U- 'Hang, oder Graben gedeckt werden. Diese Linien konnten aller-dings auf beiden Flanken umgangen werden, sowohl unter Lßlch fnach Euzersdorf zu, als auch hinter Aspern, wo man den kleim»Donauarm leicht durchwaten kann. ; -

„Vor jenen Dörfern ist eine ungeheure ganz ebene Flache,ohne einen Bach oder sonst ein Hinderuiß, wo man, auf der ml- 'ten grünen Flur nur einige Dörfer erblickt — das günstigste Ter- -rain für zwei einander gleiche Heere, welche sich in Hinsicht mfMuth und Geschicklichkeit den Rang streitig machen wollen - s» !wie auch für eine kleinere Armee, die unter dem Schutze der zr-rianntcn Dörfer gegen eine größere kämpft.

„Napoleon, der nur mit seinem Vorhaben auf den Feind l«b ,zugehen beschäftigt war, erwartete blos das Hcrankonimen einesTMder Armee; er dachte nicht, daß er selbst angegriffen werde» würde;die Rapporte der leichten Cavalerie erhielten ihn in dieser SicherheitEr verwendete keine Sorgfalt, weder auf die Aufstellung des 4tui .<Iorps, noch auf die Benutzung der Worthcile, welche die M i ivon Aspern und Eßling ihm darbot. Mau darf das nicht »er- i fschweigen, weil im Kriege nichts gleichgültig ist, wo cs auf Me»scheu Leben nnd Staaten Wohlfarth ankömmt Hätte Napalm; f«der Massen« Aspern gehörig besetzt, so wäre cS wabrscheiM i,vom Feinde nicht genommen worden. Oder wenn wir früher z<- -thau hätten, was daS Hillersche Corps that, welches diese N-sehuug «usführte, so hätten sich die Oestreicher nimmermehr des ;gehalten. Sie risse» die Mauer des Kirchhofs von Aspern, :ihrer Seite hin, nieder und dieser Kirchhof wurde hierdurch zu r>- ^ner Zitadelle, die wir, um sie zu nehmen, unter dem schrecklichsmFeuer ersteigen mußten und die, als wir sie nun genommen H-A -ten, für uns doch nichts als eine Mördergrube war, wo wir vvi>allen Seiten blos standen."

Hier folgt nun die Beschreibung des ersten Schlachttags vs»