Sauden Manörwres mit dem entgegengesetzten System zuwechseln, >vo bei nnniäßkg ausgedehnten Linien, die größten Skei!-kräsrc schwinden, und, weil das Oberkommando nicht alle PuMerreichen kann, überall ein Mangel der obersten Leitung enitM,Das eine ist das System der Daune, der Lascys und der M-rcanö — das andere gehört Friedrich und Naovlesn an.
In alle» diesen Schlachten wurden jene Bewegungen des Z»-samrnenzichcns und des Ausdehnenü aus die Minute und unterden schwierigsten Umständen vollbracht. Das Zte und 4 te Corftwar 4 o Stnnden weit entfernt und doch am 2ten Lage, durchdaö knbnste Manövre herbcigezogcn, nm i» die Schlachtlinie ej»-zntretcn. Das Ue CorpS niachte in drei Tagen Z 6 Stnnden, ,»»die Siege zu verfolgen, welche andere CorpS vor ihm schon mfochten hatten- Nun sendet Napoleon nach nud nach,'wie es.daiBcdürfuiß, bei der Größe des Schlachtfeldes, das er nach a'lr»seinen Punkten hin überschaut, nur sodert, einzelne Detascheiimitzab. Ebe Landshur augegrifscu wird, schickt., er Left-vre DsrHzu Hülfe, vor dem Gefechte bei Eckmühl, r^essieres, um Hillrrzu verfolgen, vor dev Affaire bei Regensburg Massen« an dieNieder-Donau und den Nieder-Inn: kaum ist Regensburg ge-nommen, so sendet er auch schon die Grenadiers von Oudinot,Leftvre mit seinen Bayern und daS Corps von Lannes ab, mNeWres zu unterstützen und die Spitze der Colonuc zu bilde»,welche dem Erzherzoge ans der Straße nach Wien znvorkoimm»soll. Napoleon laßt den glücklichen Erfolg seines vortreffliche»Plans nicht einen Augenblick zweifelhaft, denn die Corps rv»Massen« und Ondiuot, welche unaufhörlich den linken Flügel dklFeindes umgehen, sind immer zugleich bereit, den am 2»sten midListen engagirtcn Corps zu Hülfe zu kommen. Davonst, derbemgrößten Lheile der feindlichen Armee die Spitze bieten muß, er-hält zu rechter Zeit die Hülse, welche er bedarf, und wen» eram 21. etwas rascher vorgerückt wäre, so würde die Armee am^ffmeinige Stunden weniger zu marschiren gehabt, und der Erfolgwar noch glänzender gewesen.
„Nie ist cs deutlicher worden, wie viel auf den Uiber-blick uudden rechten Moment ankommt. Auf diesem un-geheuren Schlachtfcldc ging kein Mann, keine Minute, nicht dcrgeringste Terrain-Bortheil einem Feinde gegenüber verloren, dcrweder von seinen Kräften, noch von dem Augenblicke, noch vonder Stellung Gewinn zu ziehen wußte. Jedes Gefecht hatte sti-llen bestimmten, oft entscheidenden Zweck. Die Folge hiervon M