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klciüstcn Strohjuuker, hatten dadurch verloren. Den erster,, hatteman ihre Titel uud Vasallen genommen, den andern ihre Thürm-chen, ihre» Taubenschlag angegriffen, man hatte auf ihre Haasengeschossen. 'Auch war die Bewegung sogleich allgemein, sich inMarsch zu setzen, man durfte bei Verlust der Ehre nicht ausblei-l>c» und die Weiber wurden dahin gebracht, denen, welche sich un-enlschlossen, oder zu langsam zcigien, Spinnrocken zuzuschicken- Warkü nun Zorn, oder Kleinmuth, oder Ehrgefühl — kurz die Emi-gration wurde zu einer wahren Krankheit; man eilte über dieGrenzen und was die Sache immer schlimmer und schlimmer mach-te, war, daß die Männer an der Spike der Revolution sie insGeheim förderten, wenn sie auch öffentlich sich ihr zu widersetzenschienen- So breit auch ihre Declamatione» dagegen auf der Tri-büne waren, so sorgten sie doch ängstnlich dafür, alle Wege frei zulasse». Begann vielleicht der Eifer zu ermüden? so wurden dieReden noch heftiger uud man befahl, die Grenzen streng zu schlie-fen. Nu» befanden sich diejenigen, welche zurückgeblieben waren,in der größten Verzweiflung, daß sie nicht den günstigen Augen-blick benutzt batten; aber durch Anfall oder Vernachlässigung öffne-te» sicb die Grenzen von Neuem und man eilte ihnen zu, um sichnicht abermals Saumseligkeiten zu Schulden zu bringen. Sowußte die Nationalversammlung recht geschickt, ihren Feinden denWeg zu dem Abgründe zu bahnen, in welchen sie sich selbststürzten.
,.Die bessern Köpfe der Parthei sahen bald, daß eine solcheMaasregcl sic von den fremden Theilen befreien werde, welcheihren Gang aufhielten uud das Vermögen aller freiwilligen Ver-bannten ihnen unermeßliche Hülssmittel verschaffen würde. DieOffiziere dachten, Wunder was sie thäten, wenn es ihnen gelang,sich von ihren Regimentern sortzustehlen, indessen die Regiererihrerseits, die Soldaten aufwiegeltcn, diese dazu zu zwingen. Siebefreite» sich dadurch von Feinden, die ihre Bemühungen lähmtenund gewannen dagegen in den Unteroffizieren eifrige Gehülfen,welche sich bald für die Sache der Nation als .Helden zeigten-Cie waren cs, aus welchen dann jene großen Feldherr» hervor-gingen, welche alle alte» Truppen des Auslandes schlugen-
„So kam cs denn, daß Cvblenz bald alles in sich vereinte,was der Hof von Frankreich berühmtes und die Provinzen reichesund ausgezeichnetes besaßen; Tausende von jeder Waffe, jederUniform, jedem Range. Wir bevölkerten die Stadt uud besetz-ten das Schloß. Unsre täglichen Versammlungen bei den Prinzenglichen eben so vielen glänzenden Festen. Es bildete sich dort der