Druckschrift 
7 (1823)
Entstehung
Seite
44
Einzelbild herunterladen
 

gestand, daß Ladv Dndon sich hier lächerlich geuracht habe, unddaß man in London eben so über sic lachen werde; er glaubte, derGouverneur habe wohl allerdings gute Absichten, wisse aber nicht, wieer es anzufangcn habe. Die Minister, sagte er, seyen durch de,,Kaiser in Verlegenheit gesetzt, hasircn ihn aber nicht. Eie hättenauch nicht gewußt, wie sie sich benehmen sollten. In England«ärc er ein Schrecken für den Eontinent gewesen, und wäreimmer noch eine zu gefährliche Waffe i» den fänden der Oppo-sition u. s. w. UibrigcnS, fügte er hinzu, fürchte er, daß allediese Umstände uns noch lange hier zurück halten wurden, rnliversicherte, daß cs die Meinung der Minister sei, daß man Napalmin St. Helena, bis auf den Punkt der Flucht, mit der größtenArtigkeit behandeln solle, u. s. w. Alles das ward mit so feine,Sitte gesprochen, daß der Kaiser sich ohne Hitze unterhielt, alisei die Rede »on einem ganz fremden.

Einen Augenblick hatte der Kaiser den Admiral sichtlich ergrif-fen, als bei Gelegenheit der Commissarien der Aliirten er ihm dirUnmöglichkeit vorstellte, diese vor sich zu taffen- „Kurz, meinHerr, sagte er zu ihm, Sic und ich, wir sind beide Mensche,,,und ich bcrnse mich aus Sie. Geht das an, daß mir der Kaiservon Oestreich, der mir seine Tochter zur Gemahlin gegeben, ja»im diese Vermählung kniefällig gebeten hat, dem ich zweimalseine Hauplstadt zurück gab, der mein -Weib und meinen Sol,,zurückbehalt, mir seinen Eommissair, ohne eine Zeile an mich, ohneauch nur ein Endchen von einem Bulletin über das Befindenmeines Sohnes sendet. Kan» ich ihn denn wohl annehmcn? Kam,ich ihn etwas zu sagen haben? Eben so ists mit Alcrander, dereinen Ruhm drein setzte, sich meinen Freund zu neunen, gegenden ich nicht persönliche Zänkereien, sondern blos politische Kriegegeführt habe. Sic mögen immer Svuverains scpn, aber wir sinddoch auch Menschen. Auf keinen andern Titel mache ich ,'n diesemAugenblicke Anspruch. Sollten Sie nicht alle ein Herz besitzen?Glauben Sie mir, mein sperr, daß, wenn ich mir den Titel abGeneral nicht gefallen lassen will, dies nicht einer Beleidigung we-gen geschieht, v nein, sondern nur um deswillen, weil ich da-durch eingesiehn würde, daß ich nicht Kaiser gewesen sei. lindverthcidige ich hierbei nicht mehr andrer Ehre, als die weinige. Ichvcrthcidigc die Ehre derer, mit welchen ich unter diesem Titel, i»Verhältnissen, in Traktaten, in Bündnissen des Blutes und derPolitik stand. Der einzige von diesen Cvnimissarrcn, den ich vicl-kvichl annehmcn könnte, wäre der Ludwigs LVlil. Dorm dieser iß