aber vergebens. Seine Seele war, sagte er, zu stark, u>n i„die Schlinge zu gehn. Unter den Blume» sah er den Abgnu,d.Seine Lage war höchst zarr. Er hcscbligtc alte Generale, niirhi»,bemerkte er, war die non ihm zu lösende Ausgabe ungeheuer. Lssersüchtige Blicke heftete» sich an alle seine Bewegungen, cxmußte also im höchsten Grade vorsichtig sevu. Sein Gluck lag inseiner Weisheit. Er hatte sich eine Stunde lang vergessen lin-nen, und wie viele seiner Siege, sagte er, hingen, nicht von mHweniger ab!
Mehrere Jahre nachher, als er schon in Mailand gcl>Aworden war, zog die berühmte Sängerin Grassini seine Auf-merksamkeit auf sich. Die Umstände erlaubten geringere Stren-c.Er lies; sie zu sich bitten und nach dem ersten Augenblicke ciimschnellen Bekanntschaft, rief sic ihm ins Gedächtuiß zurück, d>,xsie gerade bei seinen ersten Thaten als General der italunistn,Anncc auch zuerst ausgetreten sey. Ich befand mich damals, stglesie, im vollsten Glanze meiner Schönheit und meiner- Taluns.Nur von mir war in den Sonneiiiungsrauen die Rede- Ich ver-sichere alle Augen, ich verlockte alle Herzen. Nur der junge Ge-neral blieb kalt, und doch beschäftigte mich nur er. Welche Ev»-derbarkeit, welche B-zarrerie! Als ich mich geltend machen konn-te, als ganz Italien zu meinen Fußen lag, versckm.chte ich cslieldenmnthcg für einen einzigen Ihrer Blicke. Damals liefenSie ihn nicht auf mir ruhn, und jetzt würdigen Sic mich dessen,wo ich nicht mehr der Blühe verlohne, wo ich Jlst'e'r nicht mehrwert',, bin!"
Die berüchtigte Madame. V. war auch unter der M
der Armidcn. Müde ihre Zeit zu verlieren, ließ sie sich zu Brr-thier bcrab, der von diesem Augenblicke an nur für sic lebte.Der Obergeneral gab Berthier eines Tags einen köstlichen Dia-mant von mehr als io«,«»» Franks. „Hier, sagte er, heben Sierhu auf. Wir spielen oft hohes Spiel, im ärgsten Falle möge Ihne»dies ein Nothxfennig scyn? Kaum waren -4 Stunden vorüber,als Mdme. Bonaparte mit ihrem Manne von einem Diamamesprach, der zum Bewundern sey. Das war der Nothpfennig der
schon ans Vcrthicrs Hand in das Haar der Madame. V.
übergcgangen war. Diese hat auch nachher nicht anfgehbrt ihrEommando über ihn in allen Lagen seines Lebens fortzusetzen.
Der Kaiser, der nach und nach Berthier mit Reichthümernund Ehren überhäuft hatte, drang in ihn, sich zu verheirathen.Berthier widerstand stets. Madame. V.... könne, sagte er, allein