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Kaiser glaubte sciucii Pla» nach diesem Stande der Dinge modelnzu müssen, und entsagte von diesem Augenblicke a», eben so wohlaus Berechnung, als aus Rothwendigkeit, alten Kreuzereien, al-len entfernten Operationen, allen ungewissen Versuchen. Er ent-schloß fick zur strengsten Defensive, bis die Angelegenheiten dcSContinenrs beendig! und seine Kräfte zur See so angewachsenwären, daß er später, aber um so sichrer losbrcchcn könne. Erbebielr also alle seine Schiffe in den Häsen und war nur dafürbesorgt, unsre Marine-Hnlssmittel nach und nach zu vermehren,obnc sich weiter auszusetzcn. Alles war nur aus ein entfernt lie-gendes Resultat berechnet.
Unsre Marine hatte große» Verlust an Schiffen erlitten, dergrößte Theil unsrer guten Matrosen befand sich gefangen i» Eng-land, und alle unsre Häsen wurden vv» englischen Flotten blokirr,weläw die Commiinikationeii sehr behinderten. Der Kaiser ordneteKanäle in Bretagne an, mittelst deren man, dem Feinde zumTrotz, von Bordeanr, Nochesort, Nantes, Holland, Antwerpenund Cherbourg mit Brest communizircn und es mit jeder Artdes Bedürfnisses versehen konnte. Es sollten in Fliessingen oderder Nahe desselben Bassins angelegt werden, um während desWiiners die ganze ausgerüstete Flotte von Antwerpen dahin brin-gen, und sie in 24 Stunden wieder inS Meer segeln lassen zu können.Sie blieb jetzt 4 bis ü Monate des Jahrs über in der Scheldesestgehalre». Endlich prpjcktirte er in der Nähe von Boulogneoder an einem andern Punkte dieser Küste einen ähnlichen Damm,wie der zu Cherbourg und Brest, einen Ankerplatz, der für Jsle-r, Bois geeignet wäre, alles um die freie und volle Communi-kation unsrer größcrn Schiffe von Antwerpen bis Brest, zu jederJeit und ganz gefahrlos zu sichern. Was den Mangel an Ma-trosen und die großen Schwierigkeiten neue zu bilden betraf, soward angeordnet, dom dadurch abzuhclfen, daß man jeden Lagund in allen unfern Häfen die jungen Conscribirten crerciren lasse.Erst sollte man sie an Bord kleiner, leichter Fahrzeuge bringen,ja eine Flotille dieser Art sollte in der Zuidersee manövrircn, dannsollten sie auf große Schiffe versetzt und sogleich durch andre wie-der ersetzt werden. Den Schiffen selbst waren vorgeschriebe», all-täglich die Anker zu lichten, ihre Uibungen zn vermehren, zusegeln, so weit cs nur der Raum erlaube, selbst mit dem Fein-de sich auf Kanonenschüsse cinzulasscn, wenn man nur versichertsei zu keinem ernstliche» Gefechte gezwungen zu werben, u. s. w.