i hatte cs aus hunderterlei Art versucht, ihn herumzubringen, hatte
! jh,i aber nicht bewegen können. Vergebens hatte er demselben bas! Abscheuliche seines Verhaltens vorgestcllc, vergebens ihm gesagt,? was auch ganz Paris glaubte, daß wenn nur der Kaiser in derr Hauptstadt wäre, er nicht gezögert haben würde, das Geld zu ge-
/ den. „Da kam er aber ''chön an, sagte der Kaiser. Nun dann,
i! ft haben Sie und ganz Paris sich geirrt, antwortete ich ganz kalt
ii dem verzweifelten Liebhaber. Zch hatte die zwei Millionen nickt
geben lassen, und würde sehr unzufrieden mit Marbois seyn, wenn
, i er anders gehandelt hatte. Zch bin kein Liebhaber von Madamei , Recamier, ich, und komme den Handelsleuten, die ein HauS ma«eben, das ihnen jährlich 600000 Franken kostet, nicht zu Hülse.
! Dissen Sie das Herr Zunot! Merken Sie sich, daß man Leuten,! die schon längst als banquerot bekannt sind, aus den öffentlichenKassen kein Geld vorschießt. Man kann es besser anwenden. UndZunot mußte sich zufrieden geben. Er fand vielleicht, daß es inDien eben so harte Herzen gebe, alö in Paris."
Zunot reiste eben so schnell, als der Kaiser selbst. Er hatteseine eignen Relais, Hunderte von Pferden, und andere ähnlicheTollheiten.
Der Kaiser erzählte ferner, daß er weniger als Souverain, alsweil er Zunot geliebet, und mit dessen Frau, die eine Korsin scy, einund dasselbe Geburtsland gehabt, er diese eines Tages habe kommeni lassen, um ihr wegen des übertriebenen Aufwandes ihres Mannes,und der Verschwendung von Diamanten, womit sie, Madame Zu«not selbst, bei ihrer Rückkehr aus Portugal, unbedachtsamerweisei geprangt habe, so wie in Betreff ihres vertraulichen Verhältnisses
- mit einem Fremden ... das in politischer Hinsicht auffallen
s könnte, re. einige väterliche Winke zu geben. „Aber sie wies allediese, aus bloßer Thcilnahme fließenden Warnungen mit großer Leb«
> Hastigkeit zurück, sagte der Kaiser, war beleidigt, und behandeltemich wie einen Knaben. Zctzc blieb mir nichts übrig, als sie fort«zuschicken, und ihrem Schicksal zu überlassen.
^ „Sie hielt sich für eine Prinzessin aus dem Hause der Com»i neuen. Man hatte es Zunot eingcrcdec, als er sie heirathen sollte.^ Die Familie war aus Korsika, aus der Nachbarschaft der Meinigcn,' und war meiner Mutter große Verbindlichkeiten schuldig, wegen ihr^ bewiesenen besonder» Wohlwollens, und aus noch dringendem Ursa«i chen." Der Kaiser setzte das alles in Folgendem noch näher, auseinander.
„Die Genuesen hatten vormals aus Morea eine Kolonie vonMainoten in die Nähe von Ajaccio verpflanzt. Herr von Bergen«
> nes, welcher Ambassadeur zu Konstankinopel war, heirathete dort eine