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! schönen Schottländerin, der Tochter eines der vornehmsten PairSj im Lande, sehr eingenommen; man besorgte, er werde sich mit ihr
, vermählen wollen. Aber es war genug, ihm bemerkbar zu machen,
daß dies gegen die Gesetze sey, und er erklärte sogleich, daß er
> sich mit derjenigen verbinden werde, die man Ihm zur Gemahlin
, misivählen werde. Es war eine Prinzessin von Mecklenburg. Zu
i seinem Bedauern fand er sie sehr häßlich, und sie war eS auch
l wirklich. Demohnerachtet blieb Georg ui. sein ganzes Leben hin«
- durch ein musterhafter Gemahl; man hat nie tlwaS anderes von
> ihm gehört.
i „Georg Hl. Thronbesteigung war eine wahre politische Revolu«r tien in England. Es gab keine Prätendenten mehr, daS HauS
> Hannover befand sich nun im Besitz. Die Wighs, welche es auf
> den Thron gesetzt hatten, wurden von der Administration ausge»
, schlossen. Sie waren lästige Ausseher, deren man nicht mehr be-durfte. Die Torys, diese Freunde der Gewalt, bemächtigten sich
! derselben wieder, und haben sich seitdem, zu großem Nachtheil der, öffentlichen Freiheiten, darinn behauptet.
„Der König war jedoch, für seine Person, ganz frei von aller! ^ Leidenschaft. Er liebte aufrichtig Gesetze, Gerechtigkeit, und be«
> sonders das Glück und den Wohlstand seines Landes. Wenn Eng«
> ^ land so heftige Parthei gegen die französische Revolution genommen
! hat, so muß man darüber nicht sowohl auf Georg lil., sondern
i vielmehr auf Pitt zürnen, welcher der eigentliche Anstifter war.
> 2H,i leitete der bittere Haß, den er gegen Frankreich hegte, und
- von seinem Vater, den großen Chacam geerbt hatte, so wie sein
, lebhaftes Streben nach Macht und Llygarchie. Bei dem Ausbruche
, unserer Revolution war Pitt der Mann deS Volks; er regierte
- England; er verführte den König, den er immer durch Thatsachen
: zu gewinnen wußte, und man muß freilich gestehen, daß die Aus«
, schweifungcn und Flecken, welche unser erstes Auftreten beschimpf»
» teu, in dieser Hinsicht ihm bei seiner Neigung und seiner Bered»
, samkeit die besten Waffen in die Hand gaben. Sire! hätte aber
> der unglückliche Georg lil. den Gebrauch seiner Vernunft behalten,
! so glaube ich, daß Ew. Majestät sich wohl dabei befunden haben, würden. Sie hätten dann ihm ganz andere Thatsachen erblicken
, lasse», und er würde gewiß nachgcgeben haben.
„Georg in. hatte eine eigne Natur, ein besonderes Maas deS: Charakters, das mit seinen intellektuellen Fähigkeiten in Ueberein«
- stimmung war. Er wollte genau wissen, wollte überzeugt seyn.
' Hatte er dann seinen Weg eingeschlagen, so war es schwer, ihn
' wieder davon abzubringen, jedoch keineswegeS unmöglich. Sein ge«
> sunder Menschenverstand leistete dabei die besten Dienste.
L> Cascö Tagrb. 8. T>d. 8