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Herren von Molllen und Labouillerie. Der Miere hattedie öffentlichen Kassen zu dem Wesen einer einfachen Bankanstaltgebracht, so daß der Kaiser in einem einzigen kleinen Hefte dieganze Uebersicht dieser Angelegenheiten, seine Einnahme, seineAusgabe, alle Rückstände, alle Hülssquellen beisammen harte.
Der Kaiser erzählte, daß in den Gewölben der Tuilerien gegen400 Millionen in Golde gelegen, und dergestalt ihm allein ange-höret hätten, daß kein Mensch Kenntnis davon gehabt habe, alSsein Privatschatzmcister, in einem kleinen hiezu bestimmten Büchlein.Alles sey für Staalsausgaben nach und nach fortgegangen, beson«dcrs seit der Unglücksperiode. Wie habe er auch darauf denkenkönnen, etwas für sich zurückzubehalten, da er so ganz Eins mitder Nation gewesen sey.
So erwähnte er auch, daß er mehr als zwei Milliarden anbaarem Gelde, ohne das, was die Individuen aus eigne Rechnungmitgebracht haben möchten, nach Frankreich eingcführt habe.
Der Kaiser sagte: 2m 2ahre 1814 sey es ihm sehr empfind«lich gewesen, daß der Herr von Lobouillerie, der mit zehn, ihm,Napoleon, als persönliches Eigcnthum angehörenden Millionen zuOrleans sich befunden, selbige, anstatt sie nach Fontainebleau zubringen, wie es Pflicht und Gewissen ihm geboten hätten, nachParis zu dem Grafen Artois abgeführt habe. „Und dennoch, sofuhr er fort, war Lobouillerie kein schlechter Mensch, ich habe ihngeliebt und geschätzt. Bei der Wiederkehr im Zahre 1815 bar erdringend bei mir vorgelassen zu werden, um sich verantworten zukönnen. Er würde mir ohne Zweifel bewiesen haben, daß er ausUnwissenheit und nicht aus bösem Herzen gefehlt hätte. Er kanntemich und wußte, daß wenn er nur an mich kommen könne, mitein paar lebhaften Worten alles abgemacht sey. Aber ich kanntemich "nch selbst, war fest entschlossen, ihn nicht wieder anzuneh-men, und schlug daher ab, ihn zu sehen. Das war das einzigeMittel, das mir bei solchen Gelegenheiten zu Gebote stand, umgegen ihn und mehrere Andre fest zu bleiben.
„In keinem Falle würde aber Esteve, sein Vorgänger, wieer gehandelt haben. Er war mir innigst ergeben. 2ch weiß ge-wiß, er hätte mein Geld mit Gewalt nach Fontainebleau gebracht,oder, wenn ihm das nicht möglich gewesen wäre, so hätte er'Slieber vergraben, in's Wasser geworfen oder ausgetheilt, alS abge-liefert."
Montags am 3ten Juni.
Der Kaiser ging, nachdem er drei Stunden gebadet hatte, um5 Uhr in den Garten spazieren. Er war sehr traurig, still und