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schen Klause, so fest sic auch war, konnte doch dein Ungestüm diz4ten Linienrcgiments nicht widerstehen, das mit einer unerhörte»reißenden Schnelligkeit den Berg erklimmte, welcher die linke Seiteder Klause dominirt, und da aus diese Weise jener wichtige Postenumgangen war, blieb dem Feinde nichts übrig, als das Gewehrzu strecken. Gepäck, Kanonen, Park, Fahnen, Alles wurde ge-nommen. Man machte nur 2000 Mann Gefangene, I000>> m-rcn in den verschiedenen Gefechten geblieben oder verwundet worden.Nach der Schlacht von Tagliamcnto zerstreuten innnaSoldaten, Einwohner von Krain oder Kroatien, weil sie sahen,daß alles verloren war, sich in den Bergschluchtcn, und gicngeneinzeln wieder nach ihren Dörfern hcinr.
Das Hauptquartier rückte nach und nach übrr Caparetlo, Tar-vis, Villach biö Klagensurch vor.
Viil. Einrücken in Teutsckland; Uebergang überdie Drau; Besetzung von Klagensurth, am 29. März.Die Provinz Görtz, die erste unter den Erbstaaten -Ocstreicks, wcl>che an Italien grenzt und deren Bewohner italiänisch sprechen,wurde sogleich organisirt, das alte Schloß Görtz besetzt, ein provi-sorisches Gouoernemcnt aus sieben angesehenen Personen errichtetund mit der Administration des Lands beauftragt, so wie sonst alleMaaSregeln getroffen, um die Einwohner zu beruhigen und ihnendie Last einer Garnison zu erleichtern.
Die nämlichen MaaSregeln wurden zu Triest für Istrien ge-nommen, alle englische Maaren konsiszirt. das alte Schloß ausge-bessert , damit es der kleinen Garnison, welche man dort lassenwollte, zum Schutz dienen konnte. Die Einwohner waren sehrgünstig für die Franzosen gestimmt.
Laibach ist die Hauptstadt von Krain. Man organisiere dortrin provisorisches Gouvernement nach den nämlichen Grundsätzen,wie in Görtz und Triest und setzte die Stadt in Dertheidigungs-stand. Sie hatte eine bastionirte Umfassungsmauer nach sehr alterArt. Die Häuser auf den Wällen wurden niedergerissen.
In diesem den Alpen so nahe liegenden Lande war die Witte-rung noch kalt. Die Anfangs höchst erschrockenen Einwohner wa-ren mit der französischen Armee sehr zufrieden, und letztere hatteauch ihrerseits sich über diese Völker nicht zu beklagen.
Die Stimmung der Bewohner des Villacher Kreises schien denFranzosen günstig; sie lieferten mit großem Eifer, was die Armeebedurfte. Wir waren nun in Tcutschland, wo ganz andere Sittenherrschen. Unsere Soldaten rühmten den Geist, der den teutschcnBauer charakccrisirt. Die große Menge von Pferden und Wagen,