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General Lusignan, der die französischen Kranken, seine Landsleute,in den Hospitälern von Brescia, während der vorhergehendglücklichen Erfolge Wurmsers, gemißhandelt hakte. Massen» knmächtigtc sich Feldre's, Cadore's und Velluno's, trieb die öjienreichische Division geschlagen vor sich her, und hatte dabeiselbst nur sehr geringen Verlust.
Der Lbergeneral marschirtc am 12. mit der Division Sei,rurier nach Azolo, ging mit Anbruch des Tages über die Pim,und rückte auf Concgliano vor, wo das österreichische Hauptqumiei ewar, indem er so alle österreichischen Divisionen, welche die klniisPiave verchcidigten, umging, und es dadurch dem General GuiMmöglich machte, um zwei Uhr Nachmittags bei -Ospedalette auch 'über diesen Fluß zu gehen. Dieser ist dort ziemlich tief, und umhätte eigentlich einer Brücke bedurft, der guce Wille aber galt stmderselben. Ein einziger Tambour kam in Gefahr, und ward durcheine Marketenderin gerettet, welche ihm nachschwamm. Der -Obis kgeneral.-belohnte sie dadurch, daß er ihr eine goldene Kette um darHals hieng. Am 12. befand sich der französische General mit de» >Divisionen Scrrurier und Guycup zu Conegliano, am folgende»Tage stieß die Division Bernadotte zu ihm.
Der Erzherzog Karl hatte die Ebnen des Tagliamento zmSchlachtselde erwählt, da er sie für vortheilhaft hielt, um seineCavallcrie zu benutzen. Seine Arriergarde versuchte cs, sich zuSacile zu halten, ward aber vom General Guyeup geschlagen, derdort am 13. einrückte. .
V. Schlacht am Tagliamento den 16. März. Den16. um 9 Uhr früh standen sich beide Armeen einander gegenüber,die französische aus dem rechten, die österreichische aus dem linkenUfer des Tagliamento. Die Divisionen Guyeup, Serrurier undBernadotte bildeten die Linke des Centrums, und die Rechte warmit dem Hauptquartier schon nach Valvasone vor. ErzherzogKarl mit ziemlich gleichen Skreitkräften stand auch in gleicher Stel-lung auf dem linken Ufer gegenüber. Durch diese Stellung aberdeckte derselbe die Straße der Ponceba keinesweges.Die Ueberreste der Division, die Massen« gegenüber gestanden hatte,waren nicht im Stande, diesen aufzuhalten. Und doch ging an derPontcba der kürzeste Weg nach Wien, und dort war die natürlichste 'Richtung für die Deckung dieser Hauptstadt. Dieses Benehme»des Erzherzog Karl läßt sich nur dadurch erklären, wenn man an-nimnit, daß er das neue Terrain, auf welchem er opcriren mußte,noch nicht kannte, da dies niemals ein Kriegsschauplatz gewesenwar, oder daß er, weil er den französische» General nicht für kühn