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gegen die Unzufriedenen marschiren lassen würde, aber dieCommunicationen zwischen Piemont, Frankreich und den Cispada-nischen und Transpadanischcn Republiken waren hergestellt; derGeist, welcher in diesen Republiken herrschte, verbreitete sich inPiemont, und die franzisischen Offiziere und Soldaten th eiltendie republikanischen Grundsätze, von denen sie selbstbeseelt waren, ganz Italien mit. Die Umstände hatten^ sich nun sckon so gestaltet, daß, um die Absichten des französischenGenerals sicher zu stellen, es nsthwendig wurde, entweder den Kö-nig von Sardinien abzusetzen, oder dessen Ursache» zur Unruhegänzlich zu heben, und die Mißvergnügten im Zaume zu halten.Der französische General hielt sürS Beste, dem Sardinischen Hofe' einen Offensiv» und Defensiv» Allianz-Traktat vorzuschlagen, der! auch wirklich durch de» General Clarke und den Marquis vonSaint-Marsan unterzeichnet wurde. Die Republik garantirte hiernachdem Könige seine Krone, der König erklärte dagegen Oesterreich denKrieg, und stellte ein Contigent von 10000 Mann, mit 20 Ka-nonen, zu der französischen Armee. Dieser Vertrag war demObergeneral für die Ausführung des Hauptplans von großer Wich-tigkeit. Sein Heer wurde dadurch verstärkt, und er, führte dann die Geiseln mit sich, welche ihm Piemontwährend seiner Abwesenheit von Italien sicherten,i Aber das Direktorium begriff den Werth dieser Verhandlung ket-i nemeges, und schob deren Ratifikation von einer Zeit zu der an-> dem auf. Inzwischen gab das Bckauntwerden des Traktats demKönig ein neues Ansehen, und entmuthigte die Ihebelgesinnkcn.Nur der venetianische Staat erregte Besorgnisse. Brescia, Ber-gamo, Pola, ein Theil von Vicenza und Padua, waren der fran-zösischen Sache höchst geneigt; allein die österreichische Parthei, zuwelcher der Senat zu Venedig gehörte, konnte über den größtenTheil des Deronesischen disponiren, so wie über 12 bis igoooSklavonier, die in Venedig standen. Alle nur ersinnliche Mittel,welche Napoleon angewandt hatte, um diese Schwierigkeiten zuheben, waren gescheitert. Er war genöchigt, weiter zu gehen,und mußte sich daher begnügen, die Festung von Verona zu be-setzen, und ein Reservekorps zurück zu lassen, das den venetiani-schen Staat beobachten, und seinem Heere den Rücken deckensollte. Man wird im folgenden Capitcl die Hindernisse sehen,welche sich der Beendigung der Unruhen in dieser Republik vor sei-nem Einrücken in Deutschland entgegensetzten.
n. Der deutsche Kaiser weigert sich, die franzö-sische Republik anzuerkennen, so wie mit derselben