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mir eine Menge Fehler bei diesem Prozesse vor und verglichen Ihn
mir dem Ludwigs XVI. in der HalobanbSgeschichte, den er in die
Hände des Parlaments legte, statt ihn durch eine Kommission ent»scheiden zu lassen. Ihnen nach hätte ich mich damit begnügen! sollen, die Strafbaren einer Milltairkommission zu übergeben; dannl wäre die Sache in vier und zwanzig Stunden vorbei gewesen. 3 ch
! hätte es chun können; cs war legal und man hätte mir nicht
' mehr deshalb zur Last gelegt; ich hätte mich nicht einmal den
Gefahre» ausgcsetzt, die ich entgegengesetzten Falls vor mir sah.Aber ich fühlte eine so unbeschränkte Macht in mir, und war soinnig von meiner Gerechtigkeit überzeugt, daß ich wünschte, die
ganze Welt solle Zeuge davon seyn. Auch waren die Gesandten,l die Agenten aller Mächte bei den Debatten zugegen."
Einer von uns bemerkte dabei, daß die Parchei, welche er,der Kaiser, ergriffen habe, für die Geschichte und seinen Charakterals die allerbeste angesehen werden müßte. Es existirten durch siedrei Bände authentischer Aktenstücke über den Prozeß.
Ein andrer, der damals bet der Armee von Voulogne mit ge«^ standen hatte, sagte, daß alle diese Begebenheiten, selbst die deSHerzogs von Enghirn, dort sehr einfach ausgenommen worden wä«. ren, daß man sie auf Treu und Glauben angenommen habe, und er
I ganz erstaunt gewesen sey, als er einige Monate drauf, wo er nach
I Paris gekommen, dort die Erbitterung, deren Ursache sie gewesen,^ bemerkt habe.
Der Kaiser gab zu, daß diese, besonders aber jene, welche derTod des Herzogs von Enghien hervorgebracht habe, außerordentlich, gewesen, und über diese letztem urtheile man sogar noch jetzt,wie es scheine, in Europa mir Vorurtheil und Leidenschaftlichkeit.Er zählte von neuem sein Recht und seine Gründe aus, und lieSdie zahlreichen Versuche gegen sein Leben vor «nS vorübcrgehn.Doch sey er es, wie er bemerkte, der Gerechtigkeit schuldig, zubekennen, daß er nie Ludwig xvill. in eine direkt gegen sein Le«den gerichtete Verschwörung verwickelt gefunden habe, was, wieman wohl sagen könnte, anderwärts der immerwährende Fall ge«wesen. Er hatte nie etwas andres von diesem Fürsten als syste«matische Pläne, ideale Operationen u. s. w. erfahren.
„Wäre ich 1815 auf dem Throne geblieben, würde ich einigeder letztem Mordversuche ans Tageslicht gestellt haben. Vorzüglichwäre Mgubreuils Sache feierlich durch den ersten Gerichtshof desReichs untersucht worden, und Europa würde bei dem Anblicke,bis wohin die Schande des Meuchelmords und der Nachstellungensich »ersteigen konnte, vor Schrecken geschaudert haben.