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AlS er um 6 Uhr zurückkam, lleS er mich in sein Kablnet ru<sen. Der Großmarschall und dessen Gemahlin wurden ebenfallselngeladen, und er sprach dann recht vertraulich dis zum Dine,über tausend Gegenstände, seine Familie und das Innere seine«HauseS zur Zeit seiner Macht betreffend. Er verweilte ins Bosondere bei der Kaiserin Joseph! ne. „Sie hätten, sagte er,miteinander ein wahrhaft bürgerliches Leben geführt, voll dagrößten Zärtlichkeit und so innig, daß sie lange Zeit nur ein Zi,».mer und nur ein Bett gehabt hätten. Ein sehr wichtiger moral«.«scher Umstand, sagte der Kaiser, welcher wundervoll auf dasHäusliche wirket, den Einfluß der Frau und die Abhängigkeit dcsiMannes sichert, und Vertraulichkeit und gute Sitten erhält. Wen^man die Nächte beisammen ist, so verliert man sich in gewissem«Betracht nicht aus den Augen, denn außerdem wird man sich bal^fremd. So lange wir diese Gewohnheit bcibehiclten, wußte J«>sephine alle meine Handlungen, alle meine Gedanken. Sie folgtemir in Allem, faßte Alles, errieth Alles, was freilich dann und wanneinen Zwang in meine persönlichen, wie in meine Geschäfts»!!,«hältnisse brachte. Während des Lagers bei Boulogne machte eine!augenblickliche üble Laune der Sache ein Ende." Gewisse politischeNachrichten, welche aus Wien eingegangen waren, die im Jahre!1805 ausbrechende Coalition betreffend, beschäftigten den Kaffee!täglich bis tief in die Nacht. Wenn er dann in sehr übler Scim-«mung sich niederlegen wollte, erhob sich jedesmal noch eine svahrsScene über dieses Spätausbleiben. Eifersucht war davon die Ur-sache oder der Vorwand. Er wurde nun auch unwillig, machtesich los von ihr, und lies sich nie bewegen, die vorige Unterwürfig,kcit wieder einrcißen zu lassen. Dem Kaiser war sehr bange, wie ersagte, Marie Louise möchte eine gleiche Unterwerfung von ihm fordern;er hätte am Ende nachgeben müssen; denn er behauptete, sie sey daSwahre Erbtheil, das Elgenthumsrecht eines jeden Weibes.
„Ein Sohn von Josephinen, so fuhr der Kaiser fort, warmir nothwcndig, er würde mich glücklich gemacht haben; nicht bloSin politischer Rücksicht, sondern auch weil mein häusliches Lebendadurch versüßt worden wäre.
„In politischer Beziehung hätte er mich auf dem Throne er-halten; denn die Franzosen würden ihn wie den König von Romgeliebt, und Ich nicht den mit Blumen bedeckten Abgrund betretenhaben, in welchem ich umgcksmmen bin. Was ist es also mit derWeisheit unserer menschlichen Entwürfe? Kann man wohl, eheder Endpunkt erreicht ist, das Erdcnleben glücklich preisen oderunglücklich nennen?