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republikanische Freiheit aus, der jedoch in ihm keineswegs jede-edle Gefühl erstickte. Sein Widerstand bei der Hinrichtung Lud,wigs xvl., welche er als Konvencsmitglied laut und öffentlich ei.nen wahren Mord nannte, kostete ihm das Leben. Ludwig, stsagte er damals mit der größten Treuherzigkeit, scy dadurch sch«,unglücklich genug, ein König gewesen zu seyn; man brauche als«nicht darauf zu sinnen, noch eine größere Strafe über ihn zu vci,hängen.
„Die Wiktwe dieses Deputirten erhielt bei der Heimkehr »oi,ihrer Emigration von dem Haus Lefcvre, das sich seitdem zu einerhohen Stufe des Glanzes und der Achtung erhoben hatte, sogleichdie rührendsten Beweise der herzlichsten Fürsorge.
„Eines Tages kommt Madam Lefevre zu ihr gelaufen und re>!det sie auf ihre gewöhnliche Art an: Aber wissen Sie wohl, daßSie gar nicht gut sind und daß Ihr vornehmen Leute gar keinHerz zu einander habt. Wir andern, die wir weiter nichts allblos Soldaten sind, wir handeln da ganz anders. Da hören iviijetzt, daß Herr . . einer von unfern ehemaligen Offizieren, ei»'Kamerad von Ihrem Manne, von seiner Emigration wiedergckoanmen ist und fast Hungers sterben muß. — Das wäre doch eine,wahre Schande! — Wenn wir aber etwas thun wollten, ihm zu!helfen, so würde ihn das vielleicht beleidigen. Sie — ja das iß!etwas andres; von Ihnen müßte cS ihm nur Freude machen..Bringen Sie ihm daher daö hier —- als wenn's von Ihnen käme.Und dabei wirst sie eine Rolle mit hundert Louisd'ors oder wohlgar loon Thalern hin. Sire! Seit der Zeit hatte ich keine Lun'mehr, mich über Madam Lefevre aufzuhaltcn. Ich fühlte tiefeAchtung für sie, trachtete fleißig darnach, ihr in den Tuilerfinmeinen Arm zu bieten und war stolz darauf, wenn ich sie, allen,den Histörchen zum Trotz, die man sich, wie ich wohl hörte, umuns her ins -Ohr zischelte, durch Ihre SalonS führen konnte."
Wir gicngen jetzt eine große Anzahl solcher Züge des Wohl«wollens durch, welche die neuen Emporkömmlinge zu Gunsten dualten Ruinirten ausgeübt hatten und kamen dabei auch upcer an>>dern auf die vielleicht etwas gesuchte Galanterie eines Mannes,der sich vom Gemeinen bis zum Marschall, oder wenigstens (ichweiß daö nicht mehr so genau) bis zu einer hohem Generalsstellkaufgeschwungen hatte und sich nun einmal das Vergnügen machte,in seinem jetzigen glänzenden Verhältnisse seinen alcen -Oberste»mit 4 oder 5 Offizieren vom Regimente zu einem Familien »Dinereinzuladcn, dabei in seiner ehemaligen Uniform zu erscheinen unsihnen gegenüber ganz den Ton wieder anzunchmcn, wie sie ihnsonst unter sich gebraucht hatten.