fi „AlS Ich Ihre Ankunft erfuhr, freute ich mich, mit einems General von Landtruppen zu thun zu haben, der, da er auf deml Kontinente und bei vielen großen Schlachten zugegen gewesen war,4 in Bezug auf mich die passendsten Maasregeln zu ergreifen, wohl
t „erstehen werde. Ich habe mich abscheulich betrogen!" Der
ii Gouverneur hatte darauf entgegnet, daß er Militär im Sinne und
i! nach dem Interesse seiner Nation sey, der Kaiser aber erwiedcrt:
!> „Ihre Nation, Ihre Regierung, Sie selbst werden sich in Hinsicht
» auf mich mit Schande bedecken. Ihre Kinder werden diese theilen.
> So wird es die Nachwelt wollen. Gabö denn je eine ausgesuch«
tere Grausamkeit, als die Ihrige, mein Herr, indem Sie micht' vor wenigen Tagen unter der Bezeichnung des Generals Bo«. „aparte zur Tafel luden, um mich dem Gelächter und der Be«" lustigung Ihrer Gäste auSzusetzen? Maßen Sie Ihre Achtung
„ach dem Ticel, den Sie mir gütigft verliehen? Ich bin für Sie„jcht der General Bonaparte; es gehört sich nicht für Sie, ebenso wenig wie für jemand auf der Erde, mir die Bezeichnungen zu» > rauben, die ich mein nennen darf. Wäre Lady London in meinem>! Bezirk gewesen, so würde ich sie wahrscheinlich gesehen haben,
» weil ich mit einer Dame nicht rechne; aber ich Härte doch geglaubt,
sie damit sehr zu ehren. Sie haben, wie man mir sagt, -OffiziereIhres Generalstabs mir anbieten lassen, um mich statt des einfa-chen Offiziers, der in Longwood steht, auf der Insel zu begleiten,o Mein Herr, wenn der Soldat die Feuertaufe in den Schlachten
erhalten hat, so ist jeder derselben in meinen Augen gleich; ihre
» . Farbe ist nicht das, was mir hier unangenehm fällt, sondern die
Verpflichtung, sie zu sehen, und dadurch gleichsam den Punkt,gegen den ich doch kämpfe, stillschweigend anzuerkennen. Ich bin« kein Kriegsgefangner, ich brauche mich also den Regeln, die dar«
aus folgen würden, nicht zu unterwerfen. Nur durch den schänd-
t- -.lichsten Mißbrauch des Vertrauens befinde ich mich jetzt in Ihrent Händen, u. s.
!«. . - Beim Fortgehen hatte der Gouverneur um die Erlaubniß gebe-i>^, len, dem Kaiser seinen militärischen Sekretär vorstellen zu dürfen,>ll -der Kaiser aber geantwortet, daß dies ganz unnöthig sey, und daßli> dieser Offizier, wenn er zart fühle, sich darnach nicht sehr sehnen
b werde; er wenigstens fühle so. Uebrigens könne zwischen den Ker-
i« kcrmeistern und den Gefangenen kein Verhältniß eines geselligen
j« Vereins statt finden; daß es mithin ganz unnütz wäre. Der Gou«
verneur wurde dann entlassen.
ei Späterhin kam der Großmarschall — und zwar vom Hause,»j Der Gouverneur war, vor und nach seiner Aufwartung bei dem