war der Spottnahme AdbingconS — geschrieben habe, ungeheurebreite Ränder geblieben wären. — „Nun, und der dose großeHund, erwiederte der Kaiser, der, wie es scheint, uns fressen soll,
dieser Lord B., was wissen sie von dem? — Durchaus
gar nichts, Sire! weder von seiner Herkunft, noch von seinerPerson, noch von seinem Charakrcr. — So kann ich denn, anc»wertete er mit einem gewissen Feuer, ihn nur nach seinem Benek»men gegen mich beuriyeilen, — und ich haire ihn für den aller' s..., den aller d..., den aller s... Menschen von ders Welt. Die Rohheit seiner Beschlüsse, die Grobheit seiner Aus»drücke, die schändliche Wahl seines Agenten geben mir das Recht,' ihn so zu nennen. Man findet nicht so leicht einen Henker, wies der ist, den er mir gesendet hac: das kan» nicht leicht ei» bloßerglücklicher Zufall seyn; nein, er hat ihn suchen, ihn prüfen, ihn^ tüchtig befinden, ihn unterrichten müssen, und das ist genug inf meinen Augen, um einen Menschen moralisch zu verdammen, der> sich zu solchen Dingen erniedrigen kann. Von dem Arme, den ers leitet, kann man aus sein Herz schließen!"
Ich gestehe, daß nach meinem Gemüthe und den Forderungendes Wohlstandes ich gern die vorstehenden Aeusserungen weggelasscnoder doch gemildert hätte. Aber eine Bedenklichkeit hac mich davonzurückgehalten. Und wenn nun, sagte ich zu mir nämlich selbst,der edle, jetzt über mir schwebende Scharten des so schrecklich be»leidigcen Mannes dir zurief: „Da du mich hier redend einführenwillst, so bediene dich auch meiner eignen Worte!" — Und soschrieb ich denn. Auch ist es gut, wenn jedem sein Recht wieder»fährt. Wer Ehre und Macht genießt, nimmt die Verbindlichkeitüber sich, für seine Untergebenen zu haften. Der Angesckuldigcemag sich verantworten, desto besser, wenn er es kann.
Der Kaiser gieng jetzt auf Lord E. über. Dieser,
sagte er, beherrscht alles, und mit Hülfe seiner Ränke und Kühn»heit sogar den Prinz Regent. Vermöge einer Majorität, welche ersich verschafft hac, ist er stets bereit, im Parlament, und zwar mitder größten Unverschämtheit gegen Vernunft, Recht, Gerechtigkeitund Wahrheit zu fechten. Keine Lüge wird ihm schwer, nichtskann ihn hindern, alles gilt ihm gleich. Er weiß, daß seine Stim»wenden stets bereit sind, alles gut zu heißen, alles zu bestätigen.Er hat sei» Land gänzlich hingeopfert, und bringt es täglich durchseine, dessen Politik, Grundsätzen und Interessen gänzlich widerstrebende,Geschäftsführung mehr herunter; er liefert es ganz in die Handdes Concinents. Die Lage des Reichs wird täglich bedenklicher. —Gott weiß, wie man sich am Ende herausziehen wird.