Anmerkung. Das ist ganz unnütz; der Kaiser wird, sobalder sieht, daß man ihn einer dirccten und öffentlichen Aufsicht umtcrwerfen will, nicht mehr ansgehen. Werden, haben die Offi-ziers rom Gencralstaabc Befehl, einen Rapport über alles daszu fertigen, was die Franzosen bei der Unterhaltung mit ihnenetwa gesagt haben. Das gicbt Anlaß zur Verleumdung. Meh-rere Offiziers haben sich schon geweigert, diese schändliche Nolle znspielen nntz erklärt, daß sie keine Spione wären, um wieder zusagen, was man bei einer vertraulichen Unterhaltung auf demSpazierwege ihnen geäußert haben könne.
5) „Die sich bereits in Kraft befindenden Reglements, umohne Erlaubniß des Gouverneurs statt findende Commnuicationen znverhindern; sollen streng beobachtet werden. In Folge dessen wirdvon dem Generale Bonaparte verlangt, daß er sich enthalte, in dieHauser einzugehcn, oder Gespräche mit Personen, die ihm begeg-nen, anzufangen, ohne daß dabei ein englischer Offizier sich gegen-wärtig befinde. (Die Erwiederung von Begrüßungen und ge-wöhnlichen Höflichkeits-Bezeignngen ist hiervon ausgenommen).
Anmerkung. Bis jetzt hatte man noch diese unerhörte Be-leidigung abgeweudet. Der Miser erkennt, weder in Beziehungauf den Gouverneur, noch auf dessen Agenten das Recht an, ihmetwas anzubefehlen. Aber was ist eigentlich die Absicht dieses Ar-tikels ? den Character der Gefangenen zu beschimpfen und herab-zusetzen!! Zank und Streit mit den Schildwachten herbeizuführcn.Die Enceinte ist auf diese Weise ganz aufgehoben, da man vonnun an mit niemand sprechen und in kein Haus gehen darf. Dasist aber etwas so sonderbares, ddß man sonach wirklich glaubenmuß was mehrere Personen schon vcrmnthcn, daß Sir HudsonLowe zuweilen Anfalle vom Schwindel habe-
6) „Diejenigen Personen, welche mit Zustimmung des Gene-ral Bonaparte fortan vom Gouverneur die Erlaubniß erhalten,ihn zu bejucheu, können, dieser Erlaubniß ungeachtet, doch mitniemand von seinem Gefolge sprechen, wenn dies nicht in denErlaubnisscheinen besonders ausgedrückt ist."
Anmerkung. Das ist eben so unnütz; denn seitdem derjetzige Commandant, was früher durch seinen Vorgänger über die-sen Punkt festgesetzt war, über den Hansen geworfen hat, ist nie-mand angenommen worden. Inzwischen geht ans dieser Beschrän-kung ganz deutlich hervor, daß wenn Napoleon einen Fremdenbei sich zuiaffcn wollte, er, da keiner seiner Offiziers gegenwärtigsepn und keiner seiner Domestigueu Dienst thun dürfte, selbst dieLhüren ausmachen müßte, auch, da er kein Englisch persteht, im