wohl mich davon abhalcen können, mich, der dabei nur Segnungenzu ernten hakte! — 'Zu Moskau mußte Ich siegen! — Ach wieDiele werden noch dereinst mein Unglück und meinen Fall bedauern!Aber was noch nicht gereist war, vor der Zeit von mir ver»langen, war gemeine Dummheit; und eben so wenig konnte ich cSin, Voraus ankündigen und versprechen; man harre es natürlichfür bloße Worte, für Aufschneidere! gehalten und das war nichtmeine Art. — Ich wiederhole noch einmal, zu Moskau mußteIch Sieger scyn!" —
Ein andresmal, als er vor Tobias stehen blieb, sagte er:„WaS ist nun so eigentlich diese arme menschliche Maschine?Auch nicht Eine Außenseite, die sich gliche, kein Inneres, daS nichtvon andern verschiede» wäre! Und um diese Wahrheit nicht aner»keimen zu wollen, begeht man so viele Fehler! Wäre dieser Tobiasein Brutus, so hätte er sich den Tod gegeben, und wäre er einAesop, so würde er vielleicht je;t der Rathgeber des Gouverneursseyn. AlS ein frommer und eifriger Christ trüge er. seine Kettenund segnete sie im Angesicht Gottes. Der arme Tobias aberkümmert sich um daS AllcS nicht; er krümmt sich und arbeitet inseiner Unschuld fort." Und nachdem er ihn noch einige Augen»
blicke ganz still betrachtet hatte, sagte er im Fortgehen: „Wahrbleibt es jedoch, von dem armen Tobias bis zu einem König
Richard ists weit.-Bei alle dem, sprach er dann weiter,
bleibt die That nicht minder gräßlich, denn auch dieser Mensch hatseine Familie, seine Freuden, sein Leben, das ihm angehörte. Manhat ein abscheuliches Verbrechen verübt, ihn hier unter der Last derSklaverei sterben zu lassen." Auf einmal blieb er stehen undsagte: „Aber ich lese in Ihren Augen, Sie denken, daß er nichtdaö einzige Beispiel dieser Art zu St. Helena ist," und sei eSnun, daß cS ihn beleidigte, sich mit Tobias in Parallele zu sehen,oder daß er glaubte, mein Muth bedürfe einer Erhebung, oder waseS sonst sei)» mochte, er fuhr jezt mit Majestät und Wärme fort:„Mein Lieber! cs läßt sich hierbei durchaus kein Vergleich anstcl«len. Ist hier das Attentat noch größer, so hat man den Opfern auchnoch andre Vorzüge gelassen. Man hat unS nicht körperlichen Marternunterworfen und wollte man cS auch versuchen, so hätten wir janoch so viel Geist, um unsre Peiniger zu überlisten! — UnsreLage hat selbst noch manche Reize! — Die ganze Welt siehtaus uns! — Wir sind die Märtyrer einer unsterblichen Sache!.
Millionen von Menschen beweinen unser Schicksal, das Vaterlandseufzt und der Ruhm ist in Trauer! — Wirkämpfcn hier gegen einSchicksal, das uns die Götter aufcrlegcn und die Wünsche der Völker sinduns günstig." Hier hielt er einige Sekunden inne, dann sprach er