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3 (1841) Von 1688 bis 1739
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Unterhandlungen mit dem Kaiser.

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des Ministers v. Katsch in der Nahe Potsdams veranstaltet,an welcher ausser dem Könige und Katsch nur Seckendorf,Grumbkow und die rechtschaffenen aber in Weltgeschäftcn un-erfahrenen, doch kaiserlich gesinnten Obersten Flans und KleistTheil nahmen. Nachdem die Speisen aufgetragcn worden,ließ der König die Dienerschaft abtreten und erklärte, daß erden für keinen ehrlichen Mann hielte, welcher das Geringstewiedcrsage, was hier gesprochen werde. Er ließ sich dannoffenherzig über die Ursachen seiner Unzufriedenheit mit dem Kai-ser aus und daß er sich in Hannover durch große Versprechun-gen habe verleiten lassen, bis dahin Mitwirken zu wollen, diekaiserliche Macht zu beschranken, ja ihn von allen Seiten plötz-lich anzugreifen. Er habe indessen bald gesehen: er solle dieKastanien aus dem Feuer holen, wozu er keine Lust gehabt.Er wolle mit Frankreich und England nichts mehr zu thunhaben. Wenn der Kaiser nicht den Prätendenten unterstützeund Hannover angreifen wolle, so werde er (Friedrich Wil-helm) nicht nur sein Freund sein, sondern auch die pragma-tische Sanction gewährleisten. Jülich und Berg lasse er sichaber, wenn der Fall eintrete, nicht nehmen, und werde eheralle seine Länder und Armeen aufsetzen, wolle sich jedoch dar-über eher mit dem Kaiser als mit England und Frankreichverständigen. Er verlange im Reiche nicht mehr Ansehen alsandere Kurfürsten. Der Kaiser möge ihn etwas glimpflicherbehandeln, dann werde er gehorsamer sein, als viele Andere.Seine Blauröcke ständen dem Kaiser zu DienstenEinigeTage darauf musste Ilgen dem Seckendorf die Bedingungenzu einem engen Wunde zwischen Preussen und dem Kaiser vor-legen: Preuffen bleibt in der schleswigschen und ostendischenSache neutral, russische und polnische Angelegenheiten werdenim gemeinschaftlichen Einverständnisse behandelt; der Kaiser ge-währleistet alle preussische Erbfolgeordnungen, der König diepragmatische Sanction und dazu stellt der Kaiser 20,000 Mann,der König 10,000 Mann; der König verlangt das zu« äe non

1) Seckendorfs Lagebuch bei Förster Urkundend. II. S. 86. Bergt,dessen Brief an Eugen v. 12. Juni 1726 daselbst S- 6Z,'>wo schonwesentlich dasselbe-

4. Juli1726

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