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3 (1841) Von 1688 bis 1739
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-Hohenstein.

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und auch im Innern auf dem eingeschlagenen Wege mitErfolg fortgeschritten und das Ansehen des Fürsten in jederRücksicht wirksam erhöhet worden. Jetzt aber wurden die euro-päischen Verhältnisse viel verwickelter als bisher, sie erfoderteneinen scharfen Blick und eine sichere und kräftige Hand, umaus den Umstanden alle möglichen Bortheile für das Empor-kommen des noch so jungen und für seine hohe Bestimmungschwachen Staats zu ziehen. Friedrich III. griff, seiner Nei-gung und der Schwäche seines Charakters gemäß, nach demGlanze dem Scheine und doch förderte er auch so nochdaS Aufstreben seines Reichs.

Zweites Hauptstück.

Von der Erwerbung der Königskrone bis zum LodeKönig Friedrichs I. (17011713.)

83ei der Richtung nach einer schimmernden Auffenseitc,welche die Neigung Friedrichs Hl. schon früh genommen hatte,war es, man kann fast sagen, das Ziel seines Lebens, die kö-nigliche Würde zu erhalten und dann glänzend zu behaupten.Darin vereinigten sich wie in einem Mittelpuncte alle Wün-sche des Kurfürsten und die Königskrone bezeichnte eben soden Charactcr der Bestrebungen seiner männlichen Jahre,wie der orllrs <ls la Kknsrosit« seine Jugendneigungen aus-drückte.

Die Behauptung, daß Ludwig XIV. schon dem großenKurfürsten gerathen, sich vom Reiche unabhängig zu machenund die Königskrone anzunehmen, scheint nicht unbegründetzu sein'), da es im französischen Interesse lag, Oesterreich einen

1) Eugen Schreiben v. 10. Febr-1701 an den Grafen Kaunitz (Werke 1-S. 44): Man muß sich immer erinnern, daß der König (Friedrich I.)sich jetzt die Krone aufgesetzt, wozu Frankreich immerhin schon seinem