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3 (1841) Von 1688 bis 1739
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Katholiken.

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und Jablonski (10. Juli 1733) nicht verstattet, ihre Söhnenach England gehen zu lassen, weil dort keine Orthodoxie derReligion ftatuirt werde und es ein Sündenland sei, sie möch-ten sie lieber nach Halle oder nach Frankfurt schicken. DerKönig klagte zugleich sehr darüber, daß cs den Reformirtenan tüchtigen Gottcsgelehrten fehle, wahrend die Lutheranerüberflüssig damit versehen wären. Sie sollten nur predigenwie der selige Franke, simpel, deutlich und vernehmlich, daßcs der Gelehrte und Ungelehrte verstehe und sich zu Nutzemachen könne').

Von mancher vorgefassten Meinung, besonders von seinemVorurtheile gegen Wolf,-kam der König, wie wir sehen wer-den, in seinen spateren Jahren auf Vorstellung wackerer undeinsichtsvoller Theologen zurück, ein Beweis, wie sehr seinem> Herzen eigentlich eine solche Harte, wie er sie gegen diesen! berühmten Gelehrten bewiesen, fremd war, und daß er, nurdurch Vorstellungen seiner Umgebungen gereizt, in einem beiihm so gewöhnlichen Anfalle von Zorn gehandelt hatte.

Obwohl er dem Katholicismus abgeneigt war, so störteer doch diejenigen von seinen Unterthanen, welche sich dazubekannten, nicht in ihren hergebrachten Rechten, daher konntensie an den meisten Orten auch Bürger und Meister werden.Indessen bewog ihn die Ermordung des Magister Hahn inDresden doch (1726), daß er den Katholiken verbot, in Ber-lin ferner eigene Hauser zu erwerben; sie durften nur die be-halten, welche sie bereits besaßen °). Ausserordentlich brachtecs ihn auf, als er nach dem Tode seines Gesandten, des Gra-sen Metternich in Rcgensburg (1728), erfuhr, dieser Verrathcrsei lange vorher heimlich katholisch geworden, was er selbstkurz vor seinem Tode dem Könige anzeigte, mit der Behaup-tung, jedem rechtschaffenen Katholiken stehe es frei, sich in Re-ligionssachen von einem evangelischen Herrn zum Scheine brau-chen zu lassen, welche Lehre doch, wie der König sicher mitRecht meinte, weder in Gottes Wort noch bei einem recht-

1) Baczko VI. S. 469 Beilage XIII.L) Faßman« l. S. 911.

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