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3 (1841) Von 1688 bis 1739
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Elbing.

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dem Kurfürsten drei Monate nach gehaltenem nächsten Reichs-tage 300,000 Thaler zu zahlen, wofür es ihm unterdessen diemoskowitische Krone und einige andere Kleinodien des Kron-schatzes als Pfand ausliefertc. Wenn die Zahlungsfrist nichteingehakten werde würde, sollte der Kurfürst das Recht haben,bis dahin das Gebiet von Elbing einzunchmen').

Die Stadt sollte ihre Privilegien verlieren, erhielt indes-sen nur einen strengen Verweis wegen der Kapitulation undmusste ungeachtet sie ihr Verfahren vertheidigte, nun im Frie-den 330 Mann und im Kriege 2000 Mann Besatzung unter-halten und noch 3000 Ducaten an Geschenken für die Großenaufwenden °).

Bald nachher kam es noch zu unangenehmeren Verwicke-lungen wegen Elbings. Denn als Polen, wie vorauszusehenwar, die Pfandsumme nicht zahlte, wollte Friedrich dem Ver-trage gemäß das elbingische Gebiet besetzen und ließ sich nur 1702durch dringende Vorstellungen des Primas zurückhalten, wel-cher die Zahlung versprach, aber auch nicht leistete. Als derschwedische Krieg ausbrach, bot Friedrich der Stadt zu de-ren Vertheidigung 300 bis 400 Mann Besatzung an, dochlehnte sie das ab', und als daher die Schweden naher rück-test, ließ Friedrich mit 1200 Mann das ihm versicherte el-bingische Gebiet und sogar die Vorstädte besetzen, worauf ausder Stadt mit Kanonen gefeuert wurde. Als sich im I. 1703die Schweden der Stadt bemächtigt hatten und eine schwereContribution auflegten, lieh ihr Friedrich 20,000 Thaler ohneZinsen und 50,000 Thaler zu sechs Procent auf acht Jahreund blieb im Besitze des Gebiets von Elbing wie seine Nach-folger. Es kam nie an Polen zurück ^).

Ausserdem kaufte Friedrich HI. (1699) von dem Fürsten

1) Lengnich Preuffen unter August II. Ooäex clixlom. kolon.

1. IV. x. 514, auch in 2aluslei exist. 1. II. x. 89s. August rati-sicirte die Urk. am 9. Januar; auch bei Du me nt VII. 2. x. 474.

2) I-ambert^ I. p. 95. Ibeatr. Lurox. XV. x. 726.

3) Diese Vorgänge insgesammt hat mit Benutzung der hierher gehö-> rigen Quellen am ausführlichsten beschrieben Fuchs in seiner Geschichtet Elbings LH. III. 2. S. 37 ff.

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