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gesagt hat, dessen Unpartheillchkeic so anerkannt ist, daß er allgemeinangeführt wird.
„Necker, sagt er in seinen Memoiren Th. 1. S. 14, der alleBanquicrs und AgiotenrS von Paris übersah, beruhigte den Hofwegen der Gründe. Man bedurfte eines Namens, der das Ver-traue» des Volkes besaß und Necker war ein solcher Name. Erhatte sich bei der Menge das Ansehen eines geschickten Ministerserworben, was ihm bei Personen, die bet Beurcheilung von Staats-männern größere Hebung hakten, nicht gelang. Diese erkannten dieUngeschicklichkeit, die Ruhmredigkeit Neckers. Sie wußten aber, daßes ihnen nicht schwer fallen könne, ihn zu verderben, sobald er Ih-nen unnütz würde, oder gar Widerstand leisten wollte. 2nden> sieihn also dem Anscheine nach unterstützten, machten sie ihn zu einempassiven Werkzeuge ihrer eignen Absichten. Er hatte keinen Scharf-blick. Alles war bei Ncckcrn auf Zahlen gestellt und darnach bc-urcheilt. Man sagt, dieser Banquicr-Minister habe weitauSschnendePlane entworfen. Worinnen hätten sie denn wohl bestanden? DreiAnleihen, die zusammen achtzig Millionen betrugen, eine Erhöhungdes Pachtgeldes von den Pachtgütern, Vermehrung der Auflagen,die Consolidirung der öffentlichen Schuld, um sich die Möglichkeitneuer Anleihen zu sichern Dies sind die Zwecke, die seine Söld-linge Restauration, Wiedergeburt des Staats nennen. Hierauf be-schränkt sich die ganze Arbeit seines Gentes. Ilm dahin zu gelan-gen, trug er, ohne es zu wissen, ohne es nur zu ahnen, zu demUmstürze der Gesetze bei." Herr von Ferriereö schildert ihn alseinen hinterlistigen Schmeichler, der mit seinen Agioteurs untereiner Decke steckte.
Seltner wird ihm Lob zu Theil, und da es sich gewöhnlich nurüberfeine Absichten und Bewegunasgründe verbreitet, so wollen wir nurden Mann anführen, der den blindesten Enthusiasmus für ihn verriech.Wir haben hiervon bereits (H. 21.) gesprochen, und der kurze Aus-zug, den wir jetzt liefern wollen, wird die Wahrheit unsres Anfüh-rens beweisen. Es ist dabei von Lavater die Rede, der sich zu Ba-sel befand, als Necker in dieser Stadt ankam und wieder zumMinisterium berufen worden war.
„Freitags den 24. 2ult 1789, sagt er, kam ich nach Baselund wurde von Frau von Stael mit Necker zum Diner geladen.Hier sah ich diesen, sowohl durch seinen Ruf, alS durch seineSchicksale, Talente und Verdienste gleich ausgezeichneten Mann zumerstenmalc und zwar mitten unter den Seinen. Sie wissen, wieviel ich auf den ersten Eindruck halte. 2ch hatte mir Necker aller-dings ganz anders vorgestcllt und doch entsprach sein Gesicht, gleichbeim ersten Anblick, völlig meiner Erwartung. Mein physionomi-