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Nachtr., 2 (1825)
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§. 67.

5. 3uli 1816.

Der erste Konsul war «ln wahrer amerikanischer Präsident, der nur nochunter gewissen Forme» verhüllt war, welche der düstre Geist der dama-ligen Zeit fordcrrc; auch sagte der Kaiser, daß von da an sein Regi-ment in der Thstt angefangen habe. Bd. 6. S. IZ2.

Er hat Recht; viele Menschen sind der Meinung, daß er nieso viel wahre Kraft besaß, als in dieser Epoche. Es war dies,sagen sie, nicht die Kraft, welche man sich durch Waffen und Er-oberungen verschafft, und die nur von kurzer Dauer ist, sondern einehöhere, die sich auf die Meinung des Volks gründet. Die konsu-larische Magistratur war eine große Belohnung, welche man demzugestand, der sie zu verdienen schien, aber freilich sehr bald bewies,

, daß man sich getauscht habe. Diese Magistratur mit der kaiser-lichen Gewalt zu vertauschen, war ein Zeichen der Undankbarkeitund der Geringschätzung, und sich hierzu der Mittel bedienen, welchedurch die erstere verliehen wurden, eine offenbare Unredlichkeit.

Don dieser ernsten Sprache wollen diejenigen nichts wissen, wel-che glaubten, daß das Oberhaupt des Staates einen Titel und In-signien haben müsse, denen gleich, welche andere Staatsoberhäupterführten. Man könnte hierüber lange ohne Nutzen streiten, könnte. sagen, daß die Kraft, welche man den Waffen und den Ersberiin«! gen zu verdanken habe, nur eine Zeitlang daure. Das hieße aber

i blos nach dem Erfolge urtheilen und alle die Fehler übersehen,

welche diese Zeit abkürzten, die aber Napoleon doch leicht vermei-den konnte; nämlich den spanischen und den russischen Krieg, odervielmehr (weil nicht bewiesen Ist, ob der letztere eben so von Na-poleon abhing, als der erstere,) das unbegreifliche Verweilen inMoskau.

L. C. Tageb.Nachtr.a.

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