mis und wurde sein Associ--'. In einem Zeiträume von zwölf bis jfünfzehn Jahren überstieg schon sein Vermögen das der größ-ten Banquiershäuser und diese unglaubliche Schnelligkeit reicht schonhin, die Quelle desselben verdächtig zu machen *) . Thatsachenunterstützen den gerechten Verdacht, der ein Vermögen erzeugt, dasnach der geringsten Berechnung gegen sechs Millionen geschätzt wurde ^
und aus betrügerischen Verhandlungen mit der indischen Kompagnie, >
so wie aus Spekulationen mit englischen Fonds zur Zeit des Frie-dens 1763 entstand. Sein Benehmen gegen die indische Kompag-nie ist zu bekannt, um es hier nochmals zu schildern; aber ein Um- !>
stand, der sich auf die Spekulationen in England bezieht, verdient l
erwähnt zu werden. Einer der vornehmsten Angestellten bei dem !
Departement der auswärtigen Angelegenheiten, Günstling des Her« !
zogs von Praslin, wußte, daß die Friedenöverhandlungen bald zuStande kommen würden. Er war genau von dem Augenblicke un- itcrrichtec, wo die Präliminarien unterzeichnet werden würden, wolltevon dieser Kenntniß Gewinn ziehen und überlegte deshalb das Wei- ^tere mit Favier, einem Manne, der mit den Angelegenheiten Euro-pas sehr bekannt war. Es kam darauf an, schnell englische Pa- i
piere zu kaufen, weil sie jetzt sehr verloren und mit dem Frieden aber ;
wieder in dieHdhe kommen mußten. Man bedurfte hierzu eines Kapita- ^
listen und wandte sich an Necker, der den Vorcheil des Plans be-greifend, die Einkäufe übernahm, jedoch den Gewinn mit seinen !
Genossen theilen sollte. Am Tage nach dieser Unterredung schickteer einen Kourier nach London mit Instruktionen für seine Corre-spondenten, denen er aufgab, ohne einen Augenblick zu verlieren,eine große Menge englischer Papiere zu kaufen. Favier und dererwähnte Beamte hatten es indessen verschoben, ihre Uebereinkunftnieder zu schreiben; Necker gewann hierdurch Zeit, sich die Sachezu überlegen und beschloß, den ganzen Vortheil der Spekulation sichzuzueignen. Er erklärte seinen Genossen, daß er seinen Entschlußgeändert habe; der Friede könne noch lange ausbleiben und der ge-ringste Verzug bringe Ihn in bedeutende Gefahr. Er habe sonacheinen zweiten Kourier abgeschickt, um die gegebenen Aufträge zuwiderrufen und die gekauften Papiere zu jedem Preiße wieder zuveräußern. Am Ende machte er gegen die betrogenen Genossenselbst noch seine Güte geltend, daß er sie nicht den Verlust theilen ^lasse. Empört über dieses Betragen, aber zum Schweigen gezwun-gen, wagten sie es nicht, über die Sache laut zu werden und be-
») Ohne die Thatsachen, die er «»führt, würte tiefe Bemerkung blosHerrn Senac's gehässige Gesinnungen beweisen.