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Handlungen und Arbeiten Napoleons eingetragen werden sollten.Diese Einschalcungen geben zu der Meinung Anlaß, daß man dar-auf gesonnen habe, den Band voll zu machen, wie es die Buch-händler nennen. Unter andern Bruchstücken dieser Art wollen wirnur einen Auszug aus dem Manuscripte eines Freundes deö Ver-fassers (Bd. 7. S. 107 f.) erwähnen, der sich in seiner Zurück-gezogenheit mit einem Gemälde der Feldzüge Napoleons beschäftigte.Der erwähnte Auszug betrifft den Feldzug von 1809. Es war
nicht schwer, denselben mit einem Artikel des Tagebuchs in Ver-bindung zu bringen. Ein Wort, das man den Exilircen auf St.Helena, Montags den 12. August 1816, über jenen Felvzug sagenließ, war hierzu hinreichend. Unter diesem Lage findet man diesich darauf beziehende Erzählung. Aus diese Weise konnte der Ver-fasser eine große Menge von Auszügen aus den verschiedenen Wer-ken über die Kriege Napoleons aufnehmen. Nur zu oft hat erganz bekannte Urkunden angeführt. Dergleichen Einschaltungen,welche im Allgemeinen zu wenig motivirt sind, bringen einen zwei-fachen Nachtheil hervor; sie verringern den Werth des Tagebuchsdurch den Verdacht, daß ein großer Lhetl dieses interessanten Wer-kes nach Belieben zusammen getragen ,sei und nehmen demselbendie Lokalsarbe, wenn man sich so ausdrücken darf, welche doch, alsein ganz unersetzlicher Reiz, völlig rein erhalten werden mußte. Woman sie noch findet, wird sie ihre ganze Macht über den Leser zei-gen. Diese Kritik darf den Autor in keine Weise kränken; siegiebt dem Lobe um so mehr Kraft, das er verdient, wenn er selbstals der treue Dollmetscher seines Helden spricht.
Glücklicher Weise hat er der Versuchung widerstanden, mehreregroße Arbeiten anzubringcn, welche ganz dem Zweck entgegen, dasInteresse aufgehalten haben würden. Eine solche Arbeit ist seinBericht über den Zustand der Gefängnisse, welchen zu untersuchener früherhin einmal beauftragt gewesen war. Es wird erlaubt seyn,im Dorübergehen zu bemerken, daß dieser Bericht doch sonderbarerWeise unter dem Gcpäcke von St. Helena, und dem Verfasser so-gleich zur Hand war, als der Kaiser darnach fragte, um denselbennur ganz flüchtig zu durchblättern! Boshafte Menschen könntenvielleicht sagen, daß dieser Bericht und die durch seidigen entstan-dene Diskussion mehr in das System der Einschaltungen, als indas Tagebuch gehöre. Es ist sehr wahrscheinlich, daß alle diesekleinen Flecken aus der bald erscheinenden Auflage verschwindenwerden. Wir schließen nun mit einigen Worten über daö Exil deSVerfassers.
Viertens. Ein Umstand, der allerdings sonderbar erscheint, davornehmlich der Autor selbst alles thut, um ihn unerklärlich zu