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Dieses Benehmen hat ihm den Vorwurf zogezogenj er habeden Gott Mahomets und Mahomet als den großen Propheten an»erkannt. Das sagt er allerdings selbst in seinen Proklamationen.Man muß zu oen Nationen immer so sprechen, wie sie cs gernhören.
Wenn in Europa ein Heer, in Folge des Sieges, aus einemLande ins andre vorgeht, so verkündet dessen Feldherr stets, daß dieReligion und der Gottesdienst des letzter» rcspektirt werden solle.Das Versprechen, welches die Bewohner Egyptens erhielten, wollteohngefähr das nämliche sagen.
Wenn derjenige König, der Immer als Muster und als der bestealler Könige gepriesen wird, die Religion wechseln durfte, um «inemächtige Krone mit derjenigen zu vereinen, die seine Vorfahren aufihn vererbt harten, so glaubte vielleicht Napoleon, daß er das Näm-liche thun dürfe, um zu siegen und zu erobern. Aber sich nur sostellen, als ob man cs thun wolle, ist ja wohl ein Akt, der zu derKlasse der Traktaten gehört, die man mit dem Vorsatze unterzeich»net, sie nicht zu halten; wie zum Beispiel der Friede von Breslauwar, wodurch Marie Theresia Schlesien mit dem Vorsatze abtrat,es bei der ersten Gelegenheit wieder zu nehmen, was sie zweimalbewiesen hat.
Die Grenzen sind noch nicht bestimmt, innerhalb welcher diePolitik bei der Wahl ihrer Mittel zum Zweck zu gelangen, sich hal-ten muß und werden auch wahrscheinlich nie bestimmt werden *).Darf sie wohl von alle dem Gebrauch machen, was sie x--r lb- ernsiss zu thun vermag? 2st der glückliche Erfolg allezeit zu ihrerRechtfertigung hinreichend? Diese Frage müßte zuvörderst entschie-den werden, ehe man die Handlungen Napoleons tadeln oder gutheiße» kann. Wir kommen jetzt auf seine Geschichte.
ll. Seine Geschichte (oder das Tagebuch) und sein Ge-schichtschreiber; sie können nicht von einander getrennt werden undwir haben daS Recht der Kritik mit allen den Rücksichten auSge»übt, die wir dem Autor und uns selbst schuldig sind. Den be-reits, theilS bei der Ankündigung, theils in den Bemerkungen ein-gestreuten Andeutungen ist noch einiges HInzuzusügen, was bis jetztnoch keinen schicklichen Platz gefunden hat, sich jedoch mehr aufErläuterung dunkler oder dem Anscheine nach einen Widerspruchenthaltender Umstände beschränken, alS «ine eigentliche Kritik ent-halten soll.
Well die Macht keine Grenze» anerkennt, weil sie nicht gegen daSzurückbleiden will, was sie anSsi'ibren kann.