Druckschrift 
12 (1824)
Entstehung
Seite
119
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mich der größte» Genauigkeit befleißigen, so viel cs mich auchoft gekostet hat und wenn ich min den zahlreichen Versicherun-gen glauben darf, die mir hierüber gegeben worden sind, sodarf ich auch hoffen, meinen Aweck erreicht zu haben.

2lichte ist mir übrigens so erfreulich gewesen, als das ttibcic-einstimmen bei alle den Erläuterungen, Versicherungen und Be-stätigungen, welche ich, von allen Seiten über Gegenstände erhal-ten habe, die ich mit Mißtrauen gegen mich selbst, zuweilen inmeinem Tagebuche in zweifelhafter und unsichrer Form darstellte.Auch diese Belege wollte ich dem letzten Bande meines Werkesnoch beifügen und' nur der Mangel an Raum hat es nicht zu-gclassen.

Was endlich mir nicht minder angenehm scnn und für michsprechen muß, ist die Mcnge von Beweisen, die von selbst ansdem Inhalte und der Übereinstimmung anderer Werke bei allerVerschiedenheit der Nation, der Verhältnisse, der Meinung, na-mentlich aus den Schriften von O'Meara, vom Baron Fain, demGeneral Rapp und andern, für die Glaubwürdigkeit meiner An-gaben hervvrgehen- Und was findet man bei ihnen über Napo-leons Geist und Herz? Genau das nämliche, was mein Ta-gebuch hierüber enthält und so bestätigt sich also seine Nedc:Injeder Stunde verliere ich einen Thcil meiner Tyranncnhaut.Die Ehre meines Gedächtnisses steigt von Tage zu Tage.Wenn die Schriftsteller, wenn die Redner gefallen wollen, müs-sen sie mich preißen " Und in der That! Jeder neue Lag,jede Schrift, jede Erzählung, jedes Zcngniß trägt bei, die Ver-läumdung auszurotten und ein schönes Licht über sein Wesen zuverbreiten. Täglich lernt man ihn besser und von vortheilhafkcrerSeite kennen- Ich glaube nicht, daß es jetzt noch jemand wagendurste, im Ernst zu schreiben, er sei eiu böser Mensch gewesen;man würde ihn anslachen.