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Gram, welche Sorgen, welche Widerwärtigkeiten aller Art habeich nicht seitdem erfahren? — Ich überlasse es den öffentlichenBlattern Sie davon zn benachrichtigen. Ich will rn meinen Brie-fen jedes Wort, jeden Gegenstand vermeiden, der zum Vorwändedienen könnte, Sie darum zu bringen- Ich will nach allen mei-nen Kräften dazu beitragen, den Zweck zu erreichen, wornach ichtrachte, Ihne» Beweise der Sorgfalt zu geben, welche von nunan das einzige Bestreben meines ganzen Lebens seyn wird. Dietröstliche Beruhigung und die Freude, welche jede Erinnerung anEuropa mir damals als ich bei Ihnen war verursachte, ist mirzu sehr in lebhaftem Andenken, als daß ich nicht alles lhun sollte,Ihnen diesen Trost zu Theil werden zu lassen. O meine theurcnGefährten, an die ich täglich — ach! in jedem Augenblicke denke!ich schreibe Ihnen in der ersten Minute, die ich frei von persön-licher Aussicht verlebe und wenigstens in jedem Monate, an einemregelmäßig dazu bestimmten Tage werde ich Ihnen ein solchesZeichen meiner unendlichen Sorge um Sic geben. Außer mirliegende Schwierigkeiten können meine Briefe behindern zu Ihnenzu gelangen, aber mich selbst soll uur der Tod abhaltcn, meinVersprechen zn erfüllen. Ich wende mich hiermit an das Gefühlderjenigen, welche mit der Censur meiner Briefe beauftragt find— und bitte sie inständigst, mir zn sagen, wenn sie irgend ei-nen Grund finden, selbige zurückzubchaltcn, mir die unwillkühr-lichen Vergehungen bemerklich zu machen, welche sic für strafbarhalten- Die öffentliche Moralität kann das Bcdürfniß und denTrost der Liebe in den Familien nicht verbieten. Nur allein dieseGefühle werde ich zu befriedigen suchen.
Ich bekomme eben die Nachricht, daß man mir in Oester-reich des Asyl gestatten will, welches ich von dem Augenblicke an,als ich meine Freiheit gestört sah. dort erbeten hatte. Sobaldmeine erbarmenswcrthe Gesundheit erlauben wird, die Beschwer-den der Reise zu ertrage», werde ich mich nach Linz verfügen.Die Kopfschmerzen, die mich schon auf dem Cap befallen haben,nehmen noch immer zu und machen mich fortan sehr unruhig.Ich werde von der Freiheit der Mitthciluug, welche ich nun er-langt habe, Gebrauch machen, um genaue Nachrichten von allen
ficherungen des Herrn Eoulburn zu beurrheilcn im Elende seyn möch-te , werden diese Triefe mitgelhcilt. Oie Nachläffgkeiien, Li« völligeHingebung, welche man darin erkennt, beweist» iur Genüge, daß st»nichr für die Ocffemlichkcic bestimmt waren.