Wäre es mir, ans mein dringendes Bitten erlaubt worden,Mylord! mich in England aufzuhalten, so würde es nicht gesche-hen seyn. Uiberzeugt, wie cs auch der Graf Vertrank zu vermu-thcn scheint, daß die schrecklichen Beunruhigungen und alle die ge-hässigen Dinge, welche man täglich zu Longwood ansübt, der vbcrnVerwaltung wohl fremd und unbekannt seyn müssen, würde ichmich an Sic, Mylord — an Sie allein — gewendet, würde Ih-nen von diesem unerhörten Unrechte nähere Kenntuiß, zugleich aberauch das Mittel an die Hand gegeben, und Ihnen ganz allein dasVerdienst überlassen haben, demselben abzuhelfen.
Ich bitte Ew. Herrlichkeit, mir zu glauben, daß ich gewißnicht eher, als wenn von mir erst vergebens alles versucht wordenwäre, was Form, was Anstand, was Machtverhaltnisse gebieten,zu dem Acußersten, nämlich zu der öffentlichen Meinung, dieauch selbst nur in letzter Instar; angegangen seyn und ihr Urtheilfallen will, meine Zuflucht genommen haben würde.
Ich habe das bewiesen, Mylord! als Lord Bathurst auf mei-ne an ihn gerichteten Beschwerden und meine inständigen Bittenum Abhülfe, völliges Schweigen beobachtete, wodurch die Publici-tät nun wenigstens vertheidigt gewesen wäre und ich dennoch michnur dann von derselben Gebrauch zu machen entschloß, als esmir die übelangebrachteu Ausdrücke eines der Mitglieder IhresUnterhauses ganz unvermeidlich machten.
Ich habe cs bewiesen, Mylord! indem ich den Lord Casilc-reagh eine Abschrift des nach den Eingebungen meines Herzensabgcfaßtcn Gesuchs und der Beschwerden zusendete, welche ich denzu Aachen vcrsammlctcn hohen Alliirten ehrfurchtsvoll zu Füße»gelegt habe.
Und so gebe ich Ihnen auch jetzt, Mylord! so viel ich nunnoch vermag, einen neuen Beweist hiervon, indem ich den Briefdes Grafen Vcrtrand eiligst abschreiben lasse, damit Sie davoneine authentische und directe Kenntuiß m langen sollen, um selbi-gen sodann Sr. K. H. dem Prinz-Regenten vorlegen zu können-
Ich bin ein Opfer der physischen Leiden, Mylord ! die mir dasungesunde St. Helena zugezogen hat und der moralischen, die,meine Trennung mir verursachte. Der jetzige traurige Zustandmeiner Gesundheit, wobei mir die Acrzte jede Arbeit untersagthaben, erlaubt mir nicht, dem Briefe, welchen ich Ihnen zu über-senden die Ehre habe, etwas hinznzusügen- WaS könnte auch ir-gend ein Cvmmentar mehr sagen, als die Thatsachcn, die Siedarin finden werden.
Ich habe die Ehre mit der größten Hochachtung u. s. w.