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ge, so wie durch den Ort, Ivo sie statt fand, die dabei beobach-teten Formen n. s. >v. einer Episode in einem Romane. Aus man-cherlei Rücksichten werde ich im übrigen davon schweigen, wie ichdenn überhaupt kurz seyn und eine Menge von Dingen über-springen muß, theils weil mir das Dictiren zu schwer wird, theilsaber auch, weil ich außerdem die Geduld meiner Leser allzusehrermüden würde.
Als ich den trefflichen Groß-Herzog verließ, bat ich ihn umErlaubniß in seinem Staate verbleiben zu dürfen und nahm mei-nen Aufenthalt in Manheim. Ich wählte diesen Ort, weil er mirin Ansehung meines Briefwechsels eben die Vortheile wie Frauk-fnrrh gewährte und ich gleichwohl dadurch eine Menge von Unan-nehmlichkeiten vermied, deren ich in der letzter» Stadt so vielefand, die zum Theil von sehr bedenklicher Art waren und denenich also zu entgehen suchen mußte.
Ich ging nämlich nur sehr selten ans und. benutzte meineFreiheit nicht mehr als zu der Zeit, da mich noch der preußischeCommissarius begleitete; aber ich machte mir es zur Pflichtjedermann den Zutritt zu mir zu gestatten. Ich wußte recht gut,daß auch Uibelwollende sich unter einer Maske bei mir einstelle»,war dabei aber auch gewiß, daß Leute von allen Ständen mich aus.reiner Herzlichkeit oft wohl von weit entferntem Orten her besu-chen würden! — Ick) hätte mir es also niä-t verzeihen können,um einer Falschheit zu entgehen, irgend ein redliches Gcmüth zukränken, das in seinem Schmerze und seiner tiefen Trauer viel-leicht ein Wort der Erquickung und des Trostes bei mir zu findenhoffte. Man kann sich jedoch nimmermehr vorstelleu, was ichbei dieser Zugänglichkeit alles vernehmen mußte, welche Fragenman an mich that, welche Ideen man mir unterlegte, die Mengevon Vorschlägen die mir geschahen. Der eine bot sich mir zu denallergeheimsten, allerunsichcrstcn und entferntesten Aufträgen an,ein anderer wollte mein Vermittler, bei den ausgezeichnetsten,erbittertsten Personen werden; wieder ein andrer verkleidet nachParma reisen, und dafür hasten, daß er der Kaiserin Marie Louisealle meine Pakete in Person überreichen würde. Was weiß ichalles? die Anträge, welche ich erhielt, ginge» ins Weile. End-lich machte man mir von mehreren Seiten her, zu mehrerenma-len das Anerbieten, Napoleons Befreiung zu versuchen. Die ei-nen trieb ihr Enthusiasmus, andere der Spcculationsgeist hierzu,noch andere wollten mir Schlingen damit legen. Dergleichen Ver-leitungen der frechsten Alk sind in unfern Lagen sehr gemein ipor-