chen der vollziehende» Gewalt; sie wisse», daß der wahre Eng-länder gegen jede Art von Tyrannei in seinem Lande und ander-wärts kämpft und sie verabscheut, daß er auf seiner Insel der eifrig-ste Vertheidiger, der sorgsamste Hüter der großen und herrlichenWahrheiten ist, welche auf nnserm Continente der Gegenstand uns-rer Wünsche und Hoffnungen sind; aber der gemeine Hause siehtdabei nicht so klar; er findet es kürzer, sich dabei an die ganzeNation zu halten — der ganzen Nation zu fluchen.
Aber, Mylord I nach alle dem, worin besteht denn mein Ver-brechen ? Was kann der Grund zu einer so schrecklichen Behand-lung seyn? — Ich bin so kühn — Sie das jetzt zu fragen undalle Länder, wo diese Behandlung ans Ihre Anregung fortgesetztworden ist, fragen es mit mir. Uiberall haben die Behörden,welche über meine Person verfügten, es sorgsam vermieden, mitmir zu sprechen. Mein Recht würde Sie in Verlegenheit gebrachthaben; sie hätten nicht gewußt, wie sie ihr Verhalten rechtfertigensollten; sie kennen ja selbst weder die Quelle, noch den Grunddavon. Uiberall — vom Vorgebirge der guten Hoffnung an, bishicher berufte man sich, wenn ich nach einem Urtheile, einem rich-terlichen Ausspruche, nach dem, was mir zur Last gelegt würde,fragte, blos auf eine erhaltene Ordre. Und wenn ich die-Gründedazu wissen wollte, blieb jeder stumm.
Ich habe, Mylord! die Ehre gehabt, es Ihnen vom Cap auszu schreiben und ich wage es jetzt zu wiederholen: Welche ver-nünftige Ursache stand denn wohl der Erfüllung meines Wunsches,in Ihrem Lande und in Ihrer Nähe zu verbleiben, entgegen? —Fürchtete man etwa, ich möchte über politische Gegenstände redenoder schreiben? — Aber was konnte das auf Ihrer Insel schaden?Glaubte man vielleicht, ich mochte meine Klagen über Ihre Admi-nistration laut werden lassen? Aber wo ist denn der Ort auf demContinente, wo mir verwehrt werden wird, darüber zu schreien undwo ich nicht geneigte Seelen finden würde, mich anzuhbren? —War nicht Ihre Nähe, Mylord! das einzige Gebiet, woselbst Sienoch die mehrcsten Autoritäts-Mittel gegen mich in den Händenhatten? Standen Ihnen nicht, wenn ich mich eines Vergehensschuldig machte, Ihre allgemeinen Gesetze — und, wenn ich Ih-nen unangenehm wurde, auch noch die besonder» — vornamlichIhre Fremden-Bill zur Seite? Und endlich, was mehr istals alles dieses, bürgte Ihnen nicht mein Verlangen bei Ihnenzu bleiben, für meine Zurückhaltung und Mäßigung. O, dieses Ver-langen, Mylord! hatte den höchsten Grad erreicht, urb ich willIhnen jetzt den Grund dgyvn angeben. Mein Aufenthalt in Eng-