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gend eine Form verstieße. — Ich mochte mich aber bei dieser An-gelegenheit gern ganz den Ergüssen meines Herzens überlassen.
Alle diese meine innigsten Gefühle haben mich bewogen, deninli'genden Brief Ihrer Diskretion und Ihrer persönlichen Beur-teilung zu übergeben. Sie drängen mich, Ihnen zu sagen, daßL,r La.ser Napoleon dort auf seinem Felsen, der Verfolgung ei-niger perlönlichen Feinde Preiß gegeben, von dem ganzen übrigenEuropa veiiassen ist. Ich lebe jetzt einzig noch für die Hoffnungihm einigen Trost zu verschaffen. Ich weiß durch einen täglichenUmgang von Amtzehn Monaten und - ich darf sagen durch seinegänzliche Huigebrng, durch die vertraulichsten Mitthcilungcn in ein-zelnen Momenten, was ihm hierbei das liebste sepn würde. Werkennt ihn besser als ich? — Napol on fühlt und spricht überseine Geschichte, als ob er vor Dreihundert Jahren gelebt hätte.Nur in dem Gefühle für seine Familie gehört er noch der Gegen-wart- Wie auch die politischen Ereignisse sich gestaltet haben —er zweifelt dennoch nicht an den Seinigen. Wie kann ich nun— auf welchem Wege darf ich — ohne Cvnvenienz und Vorschriftund höhere Absicbtcn, welche man habe» könnte, zu verletzen, di-recte Nachrichten von denen erlangen, die ihm am theuerstensind — von seiner Gemahlin und von seinem Sohne? — Ichmuß Ew Durchlaucht nochmals sagen, daß hierbei sich der Menschan den Mensche» -- ein Herz an das andre wendet.
Wir haben während meines Aufenthalts in St. Helena mitdem 2este>reichischeu Commiffair keine Gemeinschaft gehabt undhaben können Ew. Durchlaucht werden in einem öffentlichen Ak-tennucc — einer dem Gouverneur crtheilten Antwort, — die Wortegefunden haben, daß, wenn diese Commissarien Oester-reichs und Rußlands beauftragt wären, darauf znsehen, daß mau Napoleon d ie Achtung und Behand-lung wiederfahrcn lasse, die man ihm schuldig sei,hierin der Cbaracter ihrer beiderseitigen Herrenzu erkennen sepn würde; da aber er, der Gou-verneur, bereits erklärt habe, daß sie desfalsweder ein Recht, noch Auftrag, noch Einfluß hät-ten, so müsse cr, nach dieser Erklärnng, ihre Au-la s su n g verweigern. Zugleich gab aber Napoleon öffentlichzu erkennen, daß er sie sehr gern als bloße Particuliers bei sichanfnehmen werde. Demohnerachtet haben wir sie nicht wieder ge-sehen, entweder weil vielleicht ihre Instructionen dieß mit sichbrachten, oder, was ich noch mehr glaube, weil der Gouverneur