Druckschrift 
8 (1844)
Entstehung
Seite
106
Einzelbild herunterladen
 

106

©enn Äritmann* Oeifet Siichter.

Sßoraud benn felget, bag Ärtbb eler auch (Richter,.Rribbelije and) ©ericgt, unb frtbbdf aud» rtcOter=Heb beige. (3d» bemenge mich bicbet gar nicht bannt, juerörtern, wie Unrecht bie Äritifer bann haben, bafi fte fid»büttfen taffen, Seichter 51t feen; fetnmt mir einjig nnballein auf bte redete Sluälegung ber SBörfer an, bureb bereitjjülfe unb SBeiftanb fte ftcb, welcher QtbEunft bie 3ßörteraud» feyn mögen, grieebifeber ober beutfeher, baö anntagen,wa$ fte nicht haben.) 3* hätte alfo in biefer bunfein ®ad»eetn fold»e3 Siegt aufgefteeft, bag bie j? au ptbebe utting bedSBorteb fribböf teieber bergeffellf wäre. 3lber, auf bagman mir nicht Unrecht tbtte, fo tnug ich fagen: ich »erlangeber üBteberberfMuug halben gleichwohl nicht, bag man baägriechifche 2Bort fritifcb »eneerfe, unb baö alte, nur nochim Scieberbeutfchen übliche aufnehme. ©enn fiirb erfte mngman ju teiebtigen Singen nicht ohne bie grögfe 9iotf» Übelsflingenbe SBörter brauchen; unb fribbdf Hingt benn boebgemig iibel genug; fürs jteeite tnug man fich hüten, SBörteraub ben gemeinen Sanbeöfprad»cn ind ©eutfdje aufjunebmen.©on(b hätte freilich» bie ©ad»e, menn man fte nach ber anbertt©eite berumbreht, aud» ihre fßortbeile. Äunftrichterei,^welcheä man anftatt Äritif ber Slbwecgölung wegen jugebrauchen pflegt, tfl jutu Stempel fein guteä 2Bort; wennwir aber (lajfet nnö bie nieberbeutfd»en SBörter, ber tnögli=chen 3lufnat»me halben, gleich beutfd» audfpredjen) wenn wirSrttelei aufnehmen, fo hätten wir für Äunflrtchteret

* SaS bremifefje SBStterfmcI) gibt bem iSvitmntme 868 eben bietetBebeutung.