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„Ach vergebens unsterbliche Seele! — wenn ewig einsam„Dir die Unsterblichkeit ist.
„Wenn du, da du die Seelen erschufst, zwo Seelen von vielen,„Mütterliche Natur,
„Zärtlicher und ähnlich erschufst, und gleichwohl sie trenntest,„Sage, was dachtest du da,
„Mütterliche Natur? Sonst immer weise, mir aber„Hier nicht weise gennng;
„Hier nicht zärtlich gennng! nicht mehr die liebende Mutter,„Die du immer sonst warst!
„Ach, wenn dich noch Thränen erweichten! und wenn ein
vor Wehmuth
„Bang erbebendes Herz
„Dich und dein eisernes Schicksal und seine Donner versöhnte,„Wenn du Mutter noch wärst!
„Wenn, wie vormals, dein Ohr, zur Zeit des goldenen Alters,„Stammelnde Seufzer vernähm'!
„Aber du bleibst unerbittlich und ernst. So sev es denn
ewig! ^
„Se»'s! nicht mehr Mutter Natur!
„Warum hast du mich nicht, wie diesen Hain hier erschaffen,„Ruhig und ohne Gefühl?
„Warum nicht, wie den Sänger des Hains? Cr fühlt sich
vielleicht nicht,
„Oder ist es Gefühl, .
„Was er tönet; sind's zärtliche Klagen, die seufzend sein
Mund singt,
Ach, so wird er gehört,