Druckschrift 
5 (1844)
Entstehung
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Ach vergebens unsterbliche Seele! wenn ewig einsamDir die Unsterblichkeit ist.

Wenn du, da du die Seelen erschufst, zwo Seelen von vielen,Mütterliche Natur,

Zärtlicher und ähnlich erschufst, und gleichwohl sie trenntest,Sage, was dachtest du da,

Mütterliche Natur? Sonst immer weise, mir aberHier nicht weise gennng;

Hier nicht zärtlich gennng! nicht mehr die liebende Mutter,Die du immer sonst warst!

Ach, wenn dich noch Thränen erweichten! und wenn ein

vor Wehmuth

Bang erbebendes Herz

Dich und dein eisernes Schicksal und seine Donner versöhnte,Wenn du Mutter noch wärst!

Wenn, wie vormals, dein Ohr, zur Zeit des goldenen Alters,Stammelnde Seufzer vernähm'!

Aber du bleibst unerbittlich und ernst. So sev es denn

ewig! ^

Se»'s! nicht mehr Mutter Natur!

Warum hast du mich nicht, wie diesen Hain hier erschaffen,Ruhig und ohne Gefühl?

Warum nicht, wie den Sänger des Hains? Cr fühlt sich

vielleicht nicht,

Oder ist es Gefühl, .

Was er tönet; sind's zärtliche Klagen, die seufzend sein

Mund singt,

Ach, so wird er gehört,