Der Adler oder die Verwandlung.
Als ich unter den Menschen noch war, da war ich ein Jüngling,Weiblich und zart von Gefühl,
Ganz zur Empfindung der Liebe geschaffen. So zärtlich und
fühlend
War kein Sterblicher mehr.
Also sah ich ein göttliches Mädchen; so zärtlich und fühlendWar keine Sterbliche mehr.
Aber ein unerbittliches Schicksal, ein eisernes SchicksalGab mir ein hartes Gesetz,
Ewig zu schweigen, und einsam zn weinen. Sv zärtlich
und elend
War kein Sterblicher mehr.
Einst sah ich sie im Haine; da ging ich seitwärts und weinteSeitwärts ins Einsame hin,
Tief in den dunkelsten Hain, der den bängsten Schmerzen
geweiht war,
Und dem erbebenden Geist.
„Ach, vergebens crschaffne — wenn jene, die die Natur dir„Gleich schuf, ewig dich flieht —