Druckschrift 
7 (1844)
Entstehung
Seite
246
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Und spät erst nehme dich das Todtengeschirr auf, daß du langein Sklav sepsr!

Ingomar. Was gehn dich Schlacht und Triumph au?

Hcrminonc. Und was dich große Thaten, da du ge-rathschlagt hast, wie du gerathschlagt hast?

Ingo man Habt ihr sie mir zur Walküre gesandt, ihrGötter, die iu dem Zweikampfe für die Waldschlacht ent-schieden?

Hcrminonc. Hat er nicht Heer nur und Vaterland be-leidigt? auch die Götter? Hast du Das, so sei) ruhig. Duwirst genesen! Hela sendet keine Walküren.

Istäwona. Hör' auf, hör' auf, Herminone!

Drcilno. Laß sie glühu. Sie ist gerecht.

Herminone. Das auch liegt auf ihm, daß vielleicht jetztdie Götter zu Hermann und zu meinem Vater und zu Kat-wald die wirklichen Walküren senden! Es wird mir Nachtvor dem Blicke, als stünde ich an einer Felskluft. Die Göt-tinnen schweben, schweben, treten mit ehernem Schritt,schweben wieder, wandeln wieder, wandeln wieder! Ach!

Ingo mar. Hört sie die Walküren wandeln?

Hcrminonc. Zu dir nicht!

Jüawona. Was siehst du denn immer so nach deinemKöcher?

Hcrminonc. Glückliches Reh, das bald blutet, wenn esdie Jäger umzingelt haben, und nicht wilden Knaben zumSpiel ins Gehege getrieben wird.

Ist» mono. Wirf den Köcher weg!

Hcrminonc. Meinen lieben Köcher, den mir die gefan-genen Fabier machen mußten, und an dem ihre Bräute diegefesselten Fürstinnen der Kalten erkennen sollen?

Istamona. Ich gebiete dir, wirf ihn weg!