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7 (1844)
Entstehung
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nicht wider diesen Jüngling. Unten und bald zeige ich dir,daß uns wenigstens dieser dritte Tag ganz zugehören soll!

Latwald. Nun unten denn! Ja, ich meine es auch so.Wenn uns dieser dritte Tag nur über die Gebirge führt, sosöhne ich mich mit euch ans. Es soll sich sehr schön an die-sen Gebirgen in die Thäler hinabziehen, wie mir mein Bru-der gesagt hat. Malwend, willst du, daß ich unsere Marsen,die du mir anvertraut hast, gegen die Deknman führe?

(Sambrlv. Du gegen die Deknman? Ich führe gegendie Deknman!

Latwald. Ich dächte, du ließest Die, welche den Adlernoch haben, immer gegen sie heranrückcn!

Ingomar. Schweig, ich bitte dich, schweig, Gambriv.Ihr Fürsten, nichts mehr von den Adlern! Nichts mehr vondiesem Allen! Fürst Malwend selbst gestattet es nicht, daßuns Katwald mit seinen wenigen Hunderten dort wage.

Malwcnd. Ich wehre es nicht, daß Gambriv dort ent-scheide.

Latwald. Du bist rauh, Gambriv, aber ich hasse dichnicht. Das Blutspiel und die Ehre des Vaterlands verbindenunS. Nun zürne nicht mehr. Du warst nur unglücklich. Ichwill dich gern vor der Deknman sehn. Laß mich dir nurmanchmal zurufeu: dort durch, nach den Gebirgen zu!

Arpe. Wie dein Bruder Hermann nachschwindelt!

Malwcnd. Ich liebe meinen Bruder, Arpe!

Drcnno. Arpe, laß diesen edlen Jüngling immer mitdem Manne des Vaterlands schwindeln! Wenn es die Göt-ter wollten, daß ihr mit einander hinüber gingt; wie leicht(unterdrücken wollt ihr ihn jetzt, aber er duldet's nicht)würdet ihr ihm dann seinen Mnth verzeihn.

Ärpc. Mich däucht, der Tag dämmert schon. (Za eiacm