Druckschrift 
7 (1844)
Entstehung
Seite
230
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mein Sohn vielleicht dem Tode. Nun wohlan, wenn er devSklaverei mir so entfliehen kann! Meinen Siegmnnd hatsein Vater, die Schlange, von Nenein angezischt, daß ersein Vaterland zum zweiten Mal verlassen hat; einen ihrerältesten Kriegsgötter, den Adler der Neunzehnten, haben siewieder genommen; neue Schlösser, dieser Trotz gegen dieKühnsten und diese Kcttcnhäuser der Tyrannen, steigen amTann gen Himmel! Und dort hinauf flammte unsere Für-stenstadt Mattum; und unter dem Tvdesgeschrei der Mütterund der Bräute und der Säuglinge haben sie in der heili-gen Stunde des Festes euren Tempel Tanfana in den Sanddes Hains gestürzt! O, ihr Götter, laßt das eine Elendnicht über mich kommen, daß ich an meinem Vaterlandeverzweifle!

Zehnte Scene.

Die Vorigen. Theude.

Thcudc. Dies; Schwert, dies? Schwert! es ist ValeriusSchwert! Fürst Katwald, der einen Adler verdient, gabmir dies; Schwert.

Srcuiio. Lieber, unschuldiger Knabe, du bringst guteBotschaft. Komm, daß ich dich an mein Herz drücke.

Thcudc. O, mein Vater', o, mein Vater, er hat mir,deinem armen kleinen Theude, dieß Schwert gegeben!

Hermann. Ich dank' es euch, ihr Götter. Wie ginges, Theude?