Druckschrift 
7 (1844)
Entstehung
Seite
218
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Katwald. Wenn wir die Schlacht wider Cäcina gewin-nen (du weißt, was jetzo vorher geschehn muß), so siehstdu vielleicht Thusnelda wieder.

Hermann. Wie kannst du Das glauben?

Katwald. Die Römer sind wohl eh' aus Klugheit groß-müthig gewesen. Sie würden etwa denken, daß sie dich da-durch besänftigen. Du erzählst doch manchmal Thusneldavon Dem, was so hier und da vorgegangen ist?

Hermann. Ja! aber ich versteh' dich nicht, Katwald.Du liebst mich ja, ich dich gewiß auch! warum erinnerst dumich in dieser bittern Stunde an Thusnelda?

Katwald. Nun . . Ich dachte eben an sie. Ich willdir es schon einmal sagen. Ich bin doch sehr begierig zusehn, was Das vor Römer seyn werden. Aber Horst hat sieempfohlen: und der kann empfehlen!

Ärpc. Bei dem Sturme, Fürst Jngomar, bist du Feld-herr. Jetzo, denk' ich, fangen wir an zu der Füllung derGraben Anstalt zu machen.

Jngomar (zu einem Krlegsgefährten). Geh' zu unfern Che-ruskern, und lass' sie den Busch hau'n und das Bund binden.

Arpe <r» eine», Kriegsgesährten). Geh'.

Mnlwcnd. Jünglinge, ihr Alle, und bleibt dabei. ZähesReiß und das Bund fest!

Hermann li» dem, der ihn gebeten hatte). Geh' und besieh!unfern Cheruskern, was Fürst Malwend seine Marsen thunläßt.

Der Jüngling. Auch muß ich gehn?

Katwald. Du sendest nicht, Gambriv?

«öamliriv. Wir Bructerer springen über die Graben.Allein weil ich dir denn doch Rechenschaft geben muß; sowisse, daß meine Absicht mehr auf die Thore geht, als auf