Druckschrift 
7 (1844)
Entstehung
Seite
204
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Ein Chor.

O Sommermorgen, wie leuchtest LuDurch des Haines grüne Nacht,

Sanft, wie der Geliebte, dem die BrautDie ersten Waffen umkräuzet hat!

Luici Darbe».

Seht ihr? er kommt, der Jüngling AlzeS kommtIn dem Schimmer des Hains daher.

Auf, eilet und brechet dem GotteDie jüngsten Blumen der Heerde!

Er wandelt, und sein lichtes HaarSchwebet ihm herab bis zu der Ferse.

Ihm ruhn in dem Nucken die Hände;

Dort verbirgt er des Schweißes Lohn!

Ein Chor.

Legt weg die blutige Lanze,

Und verdient, was der Gott dem Krieger verbirgt:

Des Angers goldenen Apfel,

Und des Hügels röthliche Traube.

Lwei Chöre.

Hinter Alzes führt den Friedenswagen Hertha'SSein Zwillingsbruder Alzes.

Die Göttin mehret die ErnteUnd die Lese der Götter.

(Herminone und Kaiwald kommen. S!e hält einen Kranz von Eichenianbe in der Handl)

Auf, eilt, cs töne der Köcher,

Es rausche der Vogen, fliege der Pfeil!

ES fallen, fallen der GöttinDie jüngsten Hirsche des HaineS!