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7 (1844)
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Ärpc. Wo ist deine Mutter?

Hcrminoiie. Sie tröstet Bercennis, daß sie Flavinsgesehn hat.

Ärpc. Beleidige meine Freunde nicht!

Herrn inane. Beleidigen? Das werde ich nicht! Aberlaß mich lieber wieder umkehren, wenn ich nicht thun darf,was ich will.

Latwald. Du scherzest, Arpe. Ein Fürst ohne Freiheitist ein Krieger ohne Waffen, und ein Mädchen ohne Unschuld.

Ärpc. Sv laß sie denn tanzen und thun, was sie mag.Ihr Fürsten, ihr rechnet mir's nicht an, was sie thut undwie sie es thut.

Iw ei Narben.

Das Mädchen bringt des Haines Kranz!

Allein Wer wird der Krieger seyn,

Dein sie den KranzUm die Schläfe windet?

(Die Musik der Instrumente währt durchgehends nach dem Gesänge derBarden noch etwas fort. So lange Beides währt, tanzt Herminone.)

Herminone.

Da bring' ich euch des Haines Kranz!

Ich weiß wohl, Wer der Krieger ist,

Dem ich den KranzUm die Schläfe winde.

Die Narben.

Das Mädchen tanzt und blickt und wählt,

Und nimmt den Schild dir; * nimmt ihn nicht.

" Sie nahet sich Kaiwald, aiS ob sie ihm den Schild nehmen wollte. CSwird oorauSgeseyt, man wisse, daß sie nur Einem von den Dreien, demsie Schild, oder Schwert, oder Lanze genommen hat, den Kranz gebe»werde.