Druckschrift 
7 (1844)
Entstehung
Seite
203
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Ltatwald. Fürst Arpe, Das ist Neid, wie schön undwie schlank unsre Bräute auch sind. Laß mich nur hingehn,ich bitte dich, laß mich hingehn! (Ergebt.)

Ärpe. Wie könnt' ich dem ungestümen Jünglinge wider-stehn, Jngvmar?

I»goinar. Weil wir denn doch so gewiß in der Wald-schlacht siegen und es hernach mit den Römern, wenigstensin Deutschland, ans sepn wird; so laß uns, eh' er mit deinerparteiischen Fürstin wiederkommt, ein Friedenslied singenhören. Ich bin ohnedieß des unaufhörlichen Kriegs müde,und unser Heer vielleicht auch. Werdomar, das Friedens-lied, das du am Bache sangst.

Ärpc. Glaube mir, Jngomar, daß ich noch aus besserenUrsachen, als du etwa jetzt hast, gern Friedenslieder höre.

Vambriv. Du, Karte, Fricdenslieder? Aber du scheinstmir überhaupt etwas zu altern.

Arpe. Nämlich seitdem du das Horn weggabst. Wendedich mit dem Gesäuge gegen das Heer, Werdomar, damites erfahre, daß seine Tapferkeit nun bald Friede belohnenwerde.

Zwei Stimme».

Hasse! die Chazer, die jetzt im Römerbnnde sind;

Einst waren sie edel und werden es wieder setz»!

Weise, wie sic, wollen wir aus dem Berge WaffenGraben n»d von der volleren Aehre rauschcn höre» das Thal!

Lwci Chöre.

Kein deutsches Blut fließe von deutschen Lanzen in des Haines Vach!Wir, die die stolze Noma nicht bezwang, wollen unsMehr verehren und sparen den mnlhigen FrühlingsschwarinDer Siegerin znm Ucberwinder.