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7 (1844)
Entstehung
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Italus. Ach, meine Mutter, habe Mitleid mit ihmund mit mir.

Dercennis. Hermann, kennst d» den Jüngling, dersein Sohn ist?

Hermann. Ich seh' ihn heut zum ersten Mal.

Th-udc. Aber ich kenne ihn; er ist gut und ich liebe ihn!

Dercennis. Komm an mein Herz, du armes Kind, daßich mich an dir erlabe. Ich ging herauf, dich in deinenersten Waffen zu sehn (auch noch Andere, die vielleicht heutdas letzte Mal Waffen führen!) und da seh' ich . . <Z»Zialus.) Steh auf, Jüngling!

Italus. Nein, ich will nicht aufstehn. Was habe ichdir gethan, daß du noch immer so hart gegen mich bist?

Dercennis. Steh ans, steh auf! Theude hat recht; unddu hast mir nichts gethan.

Italus. Hermann weiß . .

Flauius. Was weiß Hermann? Ich weiß, daß du mitmir wieder hinüber in's Lager gehst!

Dercennis. Hat denn der Jüngling hier bleiben wollen,Hermann? Ist es denn möglich, daß der Sohn Dieses seinVaterland liebt?

Hermann. Er hat hier bleiben wollen.

Dercennis. Du bist mein Enkel! du bist mein Enkel!du bist Siegmars Enkel! Auf, ans und umarme mich!

Theude. Ach, Italus, ja, so bleib denn. Laß ihn dochbleiben, Flavius, und sey kein so harter Römer gegen unsund ihn.

Flavins. Mein Bruder! ihr Fürsten! verzeiht mir, ichmuß mich entfernen. Cacina erwartet mich; und unsreUnterredung war, mich däucht, auch geendet.